
In der Ruhe liegt die Kraft
























Einige erfreuliche Nachrichten sind auch im hitzigen Gefecht der Unwägbarkeiten festzustellen, mit klaren, nachvollziehbaren Standpunkten, die Sinn machen, sinnvoll kritisieren, Gegenvorschläge machen, die machbar wären, helfen würden, weniger kosten.




Nach so vielen Monaten könnte man die Fehler erkennen, und über Parteipolitik hinweg, vor allem aber jenseits dieser irren Umverteilung von unten nach oben handeln, und ganz besonders könnte man auf unsachliche Schuldzuweisungen verzichten. Die Wissenschaft sagt vieles, und wie wir sehen konnten, ist manches ganz schnell überholt.


Immer mehr Ärzte auf der ganzen Welt sind mit abenteuerlichen Nebenwirkungen, Impfschäden der neuen Corona Vakzine konfrontiert, und immer mehr Ärzte trauen sich auch diese Erfahrungen mitzuteilen, oder Patienten direkt ihre Geschichte erzählen lassen. Und dann trauen sich auch Menschen ihr Leid zu posten und andere danken ihnen für den Hinweis, denn gewöhnlich werden sie von Ärzten, Spitälern, nur abgewimmelt und lächerlich gemacht. Buhu, im bösen Internet, da schwurbeln Rechtsradikale, und vollkommen verrückte Leute, wenn doch „Die Wissenschaft“ einhellig gesagt hat: SAFE…..das sagen dann auch Politiker, und alle die mit einer einfachen Scheinlösung gut fahren.


Wenn die sozusagen „falsche“ Partei, also die Rechten klare Vorstellungen und Vorschläge haben, dann geht das garnicht, warum?
Weil die Regierung inzwischen unverhohlen, vom ORF übertragen den Lockdown „anders“ auslebt?
Die Versäumnisse (hier in Wien) sind bekannt, und nein, nicht von „rechts“ gebaut, lange Jahre war dafür RotGrün zuständig. Also, was soll das? Aber jetzt, jetzt können wir nicht plötzlich? Warum nicht? Warum nicht tatkräftig reparieren, vielleicht ist ja gerade Corona der Weckruf, jetzt ist es dringlicher denn je zuvor.

Kunst Events sind derzeit nur noch für Geimpfte vorgesehen, das Ablaufdatum Genesener ist harsch, Tests wird man kaum rechtzeitig schaffen, beziehungsweise ausgehändigt bekommen, so ferne sie überhaupt noch angenommen werden, Maske allein geht auch nicht mehr, Kunst ist eben auch nicht essentiell. Und ja, in Österreich sieht man „alternativlos“ Sicherheit so gewährleistet, daher nehmen die Anforderungen auch zu, 2G+ Geimpfte, getestet und Maske?!? Da die Impfungen so schaurig gut sind, braucht Mensch jetzt noch Booster.
DAHER steht jetzt keineswegs KUNST IM RAMPENLICHT, sondern DEMONSTRATIONEN, in WIEN in zweierlei Hinsicht:
Eine MEGADemo wandte sich am Samstag, 20.November 2021 gegen den Gesundheitsterror, gleichzeitig ließ der schon Freitag einsetzende Konsumterror, Essen, Trinken, Shoppen, keinen Zweifel daran, dass auch die Guten, also die Geimpften (andere konnten da ja nicht mehr dabei sein) keinen Zweifel daran, dass auch sie zu Demonstrationen neigen, koste es was es wolle. (Sie glauben nicht, dass sie ansteckend sind, und haben die Schuldigen für Einschränkungen gefunden.)



Was da so derzeit in Österreich passiert, da war sogar CNN leicht irritiert, und fragte ein wenig nach, und die Bildzeitung gab sich offen amüsiert, über die Ideen die in der kleinen Alpenrepublik sprießen.


Die Datenlage ist nicht von Interesse, wenn sie nicht das Narrativ der Regierung stützt, und die sagt immer und immer wieder, die Impfung ist sicher, und der einzige Ausweg aus der Krise. Die von der Gewerkschaft organisierte Demo der Pflegekräfte, die auf ihren seit Jahren aufgebauten Notstand verweisen, sind ebenso uninteressant, wie die Weigerung der Polizei, das alles so mitzutragen wie gefordert.


Glauben sie, es ist uns nicht leicht gefallen, wir wollen ja nicht spalten, die Regierung tut aber mindestens das, vielleicht auch mehr. Pannen aller Art im Vorfeld und danach, machen diese Entscheidung nur um so fragwürdiger, eine rote Linie ist überschritten worden.





Machen sie sich ein Bild der Lage, bedurfte immer den Zugriff auf mehrere Positionen, die nicht vom gleichen Autor, Medium, Besitzer, der gleichen Organisation, der gleichen Partei kommen. Journalismus hatte uns diese vernünftige Praxis schon früher nicht abgenommen, war aber vor 10 Jahren noch deutlich informativer und genauer. Heute kann ich in mehreren Medien die gleichen Verordnungen für kommenden Montag am Samstag lesen, die erst Sonntag beschlossen werden, oder vielleicht doch nicht ganz so? Der Nachrichtendienst APA, auf den sich die genaueren wenigstens beziehen hat ausgesandt, und in den Medien die diesen besitzen kommt das dann kürzer oder länger, aber kaum klar, dass es sich um einen Entwurf handelt.

Inzwischen gibt es aber sehr viele andere Medien, die sehr gut recherchieren, sich auf die herkömmlichen Medien ebenso beziehen wie auf andere Institutionen, andere Kanäle, andere Autoren, und das mit Link und Zitat, also so wie man das früher angehalten wurde als Journalist zu machen, ohne Angst davor, dass Kritik schon immer zu mehr oder weniger harschen Reaktionen führen konnte. Es ist bemerkenswert, dass gerade diese Medien die Betrachter immer wieder dazu auffordern, auch anderswo nachzusehen, und sich ihr eigenes Bild zu machen, oder neuerdings, ihren eigenen Film.

Anzumerken wäre auch, dass es sehr sinnvoll ist, Medien aus verschiedenen Ländern anzusehen, was heute im Internet geht, auch wenn einiges gelöscht wird, bleiben noch genug Autoren, die nicht in jedes aufgestellte Fettnäpfchen fallen, also Reizworte meiden, oder auf mehreren Kanälen parallel detailliertere und vorsichtigere Versionen ohne sich zu verbiegen bringen. NUR WER HAT GENUG ZEIT???



Die großen Veränderungen geschehen hinter der ganzen Aufregung um Corona, sie werden nach wie vor von den Massen nicht verstanden, von den Medien nur bruchstückhaft gezeigt. Die Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft kann man sich heute fast nur in Vorträgen und Büchern holen. Die hohe Kunst einer sachlichen Darstellung, basierend auf einem umfassenden Wissen in einer der am meisten verschleierten Sparten, der Finanzwirtschaft, verbunden mit klarer Aussprache, klaren Sätzen, und tatsächlich „verständlich“ für alle, beherrscht Ernst Wolf meisterhaft. Seine Vorträge kann man auf seiner eigenen Webseite leichter finden.


Die Stadt im Klimawandel war das Thema. (Ich hatte mich gerade vertippt, und Klimahandel geschrieben, was der aktuellen Lage ja näher wäre.) Bei den Vortragenden war allerdings schon mehr Weitsicht und Einsicht zu beobachten, denn ein starker Fokus war nicht nur auf neue Technologien, sondern auch auf bewahren von Bausubstanz, Wiederverwendung gebrauchten Materials gesetzt.

In gewohnt feinsinniger Manier werden historische mit zeitgenössischen Positionen gemischt. Das Thema ist erneut ins Rampenlicht getreten, denn Corona hat in kurzer Zeit eine unglaubliche Umverteilung von genug zum Leben, moderatem Wohlstand, nach ganz oben „den Reichen“ gebracht, und damit ist Armut wieder das Thema, das wirklich schmerzt.














Maria Biljan-Bilger ist derzeit in der Ausstellung „Künstlerinnen des Art Club“ im NÖ-Landesmuseum in Krems zu sehen, und nach wie vor im ihr gewidmeten Museum in Sommerein am Leithagebirge, NÖ.
Auffällig ist, wie in beiden Fällen die Kunst und die Halle harmonieren. Das Bauwerk, ein Schatzhaus, wie es der Architekt Friedrich Kurrent nennt, welches in Sommerein steht, ist der Lebensgefährtin gewidmet, steht in unmittelbarer Nähe zum Wohnatelier der inzwischen verstorbenen Künstlerin. Doch auch im neuen Landesmuseum „besetzt“ Maria Biljan-Bilger den schönsten Saal. Sie war ein Gründungsmitglied des legendären Art Club in Wien, und hatte ähnlich wie Maria Lassnig internationale Reichweite.





Letztlich kann man sich auch fragen, wieso Wolfgang Denk es war, der die Ausstellung damals machte, wieso in Niederösterreich, nicht in Wien, wieso Susanne Wenger für Österreich von ihm entdeckt wurde, und in Krems große Akzeptanz fand……jedenfalls, ist jetzt neben Maria Bilger und Maria Lassnig auch Susanne Wenger und Grete Yppen erneut ins Blickfeld gebracht worden.
Wird hier der Kunstgeschichte ein wenig nachgeholfen?
„Alt und neu gibt es nicht, das Lebendige ist nicht alt und nicht neu, und das Neue ist nicht immer lebendig, und das Alte kann immer noch lebendig sein“, sagte Maria Biljan-Bilger, vielleicht sollte man noch anfügen, groß und klein ist auch nicht so wichtig, wenn es z.B. um Kunsthallen geht, um Orte……

Die digitale Kunst präsentiert sich zunehmend im Realraum. Der neue Hype der NFTs findet Raum z.B. als kuratierte Ausstellung unter dem Titel „Breathe“ in der Johannesgasse 17, einer ArtLounge die von einer Firma ins Leben gerufen wurde die sonst Prosecco produziert. Die Stimmung ist gut, das Publikum aufgemischt mit Personen die man sonst bei Vernissagen nicht sieht. Die Preise die bei Auktionen erzielt werden können sind überraschend bis unverständlich. Dennoch ist das nur eine kleine Nische im Kunstkontext.

Die Betrachtung der Werke ist via Handy angesagt, denn anders kann man der Animation nicht folgen. Die „Generation Handy“ hat damit kein Problem. Das Standbild, Frontbild, ist vielleicht auch genug ?!?



Die Ausstellungstitel haben eine bestimmte Atmosphäre, alles erinnert ein wenig an die Aufbruchsstimmung in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In Gesprächen ergibt sich die Vermutung, die Blockchain-Technologie könnte das „verrottete“ Internet wieder spannender machen, schließlich hatte man sich ja in den Anfängen auf die unbeschränkte Kommunikation arglos gefreut.







Die Freiheit der Kunst war in den letzten Jahrzehnten scheinbar garantiert, doch immer mehr Ideologisierung und Politisierung greift auch in eine der letzten Reservate der Freiheit ein – ein Geld-Problem?


DAS FRAGILE FEMINISTISCHE WIR ist der Untertitel zur Ausstellung Ladies and Gentlemen, und verweist auf die aktuelle Genderdebatte, die sich immer mehr auffächert. Von den 60er Jahren bis heute beweisen Kunstwerke, vorwiegend aus der Sammlung der Neuen Galerie in Graz, die dank spannender internationaler Ausstellungen und regelmäßigen Ankäufen so agieren kann, eine Vielfalt von Positionen, die erfrischend nah am Leben sind, also keiner aufgesetzten Doktrin folgen. Hier die Einführung der KuratorInnen.
Im Kunsthistorischen Museum in Wien zeigt man Tizians Frauenbild, und ja, Zeit verändert, letztlich ist auch je länger es her ist, nicht mehr klar auszumachen, was Interpretation ist und was Realität.
Eine Heroine ist Vandana Shiva, ihr Engagement für Natur, Umwelt, umweltfreundliche Landwirtschaft ist wichtiger denn je zuvor. Sie gibt nicht auf, benennt furchtlos die Fehler und jene die sie machen, und hat vor allem überzeugende Konzepte VERWIRKLICHT! Sie findet Anerkennung und wird zunehmend auf engagierten Kanälen gezeigt.

Für die Lebensrealität von Frauen waren und sind Religionen, und deren Interpretationen eine nahezu unüberwindbare Hürde. Wissen darüber zu vermitteln ist eine wichtige Aufgabe, ganz besonders in den Medien. Es gibt nur wenige Persönlichkeiten die das gut können.
Die Aufsplitterung in unzählige Opfermodelle macht das möglich:


Jahrelang rätselte die Kunstszene, wie man die rein digitale Kunst, die im Internet ohne Barriere abgerufen werden kann, vermarkten könnte. Soll man sie hinter einem Passwort verstecken? Sichtbar, aber dennoch erworben, dafür hat sich jetzt eine neue Art von Ausweis, ein digitales Zertifikat etabliert, die NFTs, die mit der Blockchain Technologie etabliert wurden, und Sicherheit für das digitale Geld bieten sollen, und neuerdings auch Kunstwert garantieren.
Die Aussenwirtschaft Austria und das Team „MozartBeats“ haben im Odeon Theater am 7. Oktober 2021 einen moderierten Einblick in die Welt der NFTs gegeben, mit Beispielen aus der Bildenden Kunst und der Musik von MozartBeats, die uns direkt an der Entstehung teilnehmen ließen, das Live-Streichquartett, die originale und die kreierten Versionen von Mozart: Eine kleine Nachtmusik, sowie die Visualisierungen wurden stichprobenartig präsentiert.






Ferner macht es Sinn, sich die Webseiten der Künstler/Designer Jascha Süss http//formlos.at und http://danielposchinger.com anzusehen. Beide arbeiten an der Schnittstelle Kunst + Design.
Fest steht, dass sich in den letzten Monaten Strukturen entwickelt haben, auch kuratierte Plattformen, einige Galerien sind aufgesprungen. Da auf Versteigerungen hohe Preise erzielt wurden, ist auf einmal eine Goldgräberstimmung entstanden. Wichtig ist allerdings, dass man den eigenen Zugangscode „analog“ notiert, und gut darauf aufpasst, als Kunstbesitzer oder Kunstgestalter.