Das Ende der Angst…vor AI…der Politik…der Propaganda…
Eine ganz andere ART der Proteste hat Fuß gefaßt…
AMELIA, ein „BelehrStück“ für Jugendliche, hat sich ins Gegenteil verkehrt, unzählige „respektlos witzige“ mit AI erzeugte Kunststücke zeigen was die Bürger von der staatlichen Propaganda halten, wo sie wirklich stehen, was ihnen mißfällt. Und, die zahlreichen Amelia können nicht angezeigt, eingesperrt, eliminiert werden.
Und das ist noch nicht alles. Nicht nur „Närrische Schwammerln“ sprießen, das Netz ist voll mit „Politischer Satire“.
Wenig beachtete Konstellationen der Proteste in westlichen Medien bei Berichten über die elementare Revolte im Iran. Ein Lied welches Freundschaft verspricht, zwischen Iran und Israel, klingt überraschend. Es gibt auch andere Kanäle die eine Freundschaft Israel/Iran wünschen, auf der Basis von Religionsfreiheit in demokratischen Verhältnissen. Die theokratische Herrschaft ist das Problem. (Das Video ist AI) Es gibt aber historische Hintergründe.
Die Lage im vom Internet abgekoppelten Iran ist verheerend.
Die Brutalität bei der Niederschlagung der landesweiten Proteste ist gewaltig, aber diesmal haben die Iraner ein klares Ziel. Sie rufen immer wieder Javid Shah, lang lebe der Shah; in einer säkularen Monarchie sehen sie eine Möglichkeit sich zwischen West und Ost zu etablieren. Der Islam ist nicht so verbreitet, wie im Westen angenommen, und vor allem die Jungen, die Frauen, wollen schon lange Veränderung, eine wieder mehr westliche Orientierung. Viele Kanäle, von Iranern im Ausland und von Juden, berichten laufend.
Die Muslime stellen nur mehr knapp 1/3 der Bevölkerung, und ja, sie haben nicht alle den Koran gelesen, ähnlich wie Christen die Bibel.
Sharia Law schlägt zu, auch bei Verstößen im Ausland, aber der friedliche Islam wird als Propaganda geglaubt, vor allem im Ausland.
Und, immer wieder stellt sich die Frage, warum Feministinnen auf der ganzen Welt, nicht verstehen was den Frauen dort angetan wird.
Einige westliche Kanäle interessieren sich für die Geschichte, und führen Gespräche mit ExMuslimInnen, Iranern im Westen, die noch Kontakte zu ihrem Geburtsland haben….sehr erhellend…..
Die neutrale Erzählung der Geschichte Irans seit 1979 ist gut gemacht.
Und das ist die Gegendarstellung, Regime Change, Einfluss von…..
Und hier auch das Entsetzen über den Mangel an Unterstützung einer Revolte, die doch klar zu den angeblich westlichen Werten paßt.
Hier noch AI und andere Fakes von ProRegime Protesten, wie sie ein Kanal aus Frankreich auflistet und erklärt.
Laufend aktuelle Nachrichten bei Tousi TV in London…..
Ein Rückblick von einem sehr modernen Land zur Theokratie….
GEMÜSE performativ in der Kunst, als Photographie und als Musik
Eine aktuelle Ausstellung, ein Vortrag, ein Buch, vorgestellt an einem Ort „PhotoinstitutBONARTES“ mitten in Wien, hat mich an das Wiener Gemüseorchester erinnert, daher der Zusammenhang.
Henry Rox, Bildender Künstler, hat mit seinen Skulpturen aus Gemüse, die als Photos Karriere machten, ein breites Publikum begeistert….lange her……daher aus der Erinnerung gefallen. Die Wiederentdeckung macht echt Spaß, weil, nun ja, es gibt ja das Gemüseorchester, jetzt und heute, die Intentionen von Henry Rox passen ganz gut in die Jetztzeit.
Gleichzeitig zeigt uns ein Vortrag, ein Gespräch, wie der Umgang mit Essbarem in der Werbebranche aussehen kann, was ein Fotograf zu bieten hat, und warum KI das noch nicht kann. KI wird uns viele Jobs kosten, aber, das noch nicht publizierte, also Kreativität ist nicht wirklich das Ding von KI, die auf Massen von Daten und Mustererkennung basiert. Ob sich die Werbebranche in Zukunft auch noch den Aufwand leisten wird, oder schnell mal KI fragt, wissen wir nicht. Das Berufsbild Fotograf wird sich zumindest stark verändern.
Das Gemüseorchester kann man nur selten sehen + hören, aber es lohnt sich. Es zeigt sich auch, der Hang zu den Events für Massen hat seinen Preis. Viel Kreativität wird ausgegrenzt, weil nicht rentabel, weil nicht politisch gerade passend……oder weil diejenigen Kräfte die gerade als Experten gehandelt werden, ganz andere Interessen haben.
WER haftet für das was KI und Roboter so treiben…...
KI hat rasante Fortschritte gemacht; auffällig sind die Übersetzungen von englisch auf deutsch, wobei bekannte Redner nicht nur ihren gewohnten Tonfall beibehalten, auch die Lippen bewegen sich so als ob sie deutsch sprechen würden. Noch vor kurzer Zeit waren die Promis mit einer Kunststimme unterlegt, was ihre Persönlichkeit fremd erscheinen ließ. Aber, meist konnte man das importierte Video doch finden und zuordnen, zu den Kanälen welche das ursprüngliche Gespräch machten. Jetzt wird politische Orientierung noch schwieriger als bisher, weil vertrauenswürdige Experten aus Gesprächen mit oft gehörten, interessanten Plattformen einfach gekapert werden, die Fragen weggelassen werden, und Gespräche wie Monologe zusammengeschnitten werden. Eine Rückverfolgung ist nicht mehr möglich und daher kann man weder prüfen ob der Inhalt stimmt, oder die Übersetzung zu Unklarheiten führt.
So hat KI keinen Nutzen, weil man weder die Fremdsprache im Gedächtnis behält, noch die erweiterte Sicht auf wichtige Vorgänge.
Eine Unzahl von Schlaumeiern, die uns die Welt erklären wollen, sind in den letzten Wochen und Monaten im Internet aufgetaucht. Nun haben wir neben den Systemmedien, deren Produktionen wir durch interessante Beiträge aus aller Welt ergänzen und korrigieren wollten das System KI, welches eine Art „Betreutes Denken“ anbietet.
Erschreckend ist, dass zwar vollmundige Ankündigungen die Ziele des Kanals andeuten, aber keinerlei Menschen dahinter sichtbar werden. Damit man sich nicht die Mühe machen muss, langatmige Erwägungen gut informierter Persönlichkeiten selbst zu einem Bild zu fügen, bekommt man von wem???eine „praktische“ Zusammenfassung.
Und nur weil da immer die gleiche Person spricht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch eine ist.
Ganz besonders gern bedienen sich diverse andere „ContentManager“ bei diesem Kanal in bereits deutscher Übersetzung und John Mearsheimer, der Wirtschaftswissenschaftler aus Chicago, wird besonders gern mit KI imitiert, seine Äußerungen ohne Verweis auf Auftritt, Kanal, Gespräch mit wem und wo, einfach zu einer „Story“ gestrickt, der vertrauenswürdig aussehende ältere Herr wird es ja wissen……
Hier sprechen noch echte Menschen über KI und vor allem ein Statement von Tom Lausen wird in Zukunft sicher dringend notwendig werden….wer haftet für das was KI und Roboter treiben…
…..als das Künstlerhaus noch ein Künstlerhaus war….Aktion CELLE….
….irgendwie sieht derzeit alles so aus, als ob es auf dem Wunschzettel der Vermarkter stünde: Für Besucher, bitte abhaken, Punkt 1..2…3
Da war doch mal was…Freiheit der Kunst…Kunst dient nicht…..
Wo man noch vor 10 Jahren einfach hingehen konnte, ins Café Central etwa, stehen Schlangen von wartenden Menschen, sogar beim Würstelstand vor der Albertina. Dafür geht der Lift zur Albertina schon länger nicht, und letzthin auch die Rolltreppe. O.K. die Ausstellung Faszination Papier ist sehenswert…..ein Querschnitt….
Ein Museum mit einer speziellen Ausrichtung in der Schweiz:
Mit einer Referenz auf Max Bill und die Konkrete Kunst, werden immer wieder aktuelle Ausstellungen mit derzeit in diesen Zusammenhang zu bringenden Künstlern gestaltet + besprochen.
TABITA REZAIRE: Tradition und Moderne in aktueller Verknüpfung im WELTMUSEUM Wien, wurde ergänzt durch ein Konzert mit Gamelan Musik verschränkt mit Live Electronic von SASTRASWARA (Bilawa Ade Respati)
Mehr als Charakterköpfe im Unteren Belvedere, verweist darauf, dass es oft gar nicht nötig ist sarkastisch zu übertreiben um reales Leben für die Kunst einzufangen, darzustellen. Mit einem Foto oder Screenshot aus einem Video im Netz kann man heute ähnlich pointiert zeigen was da, sicher nicht die Norm, aber fix da ist und Verwunderung auslöst. Die Physiognomie und die Körpersprache sind ein weites Feld, das durch Umgangsformen nur notdürftig bedeckt ist.
Damals und jetzt ist es die Elite, die sich darstellt, exponiert, in den jeweiligen Moden und Ideologien verhaftet, und auf spätere Generationen oder auch nur einem breiteren Publikum einfach übertrieben, exaltiert wirkt. Auch in Zeiten permanenter Medienmassage bewegen sich immer noch die meisten Menschen anders, weniger künstlich, eher in Bewegungen die gewissen Tätigkeiten geschuldet sind, und ohne auffällige Grimassen oder nach außen gestülpten Gefühlsregungen.
Ariana Grande und Cynthia Eviro auf ihrer Wicked – Press – Tour ……
Es macht immer wieder Spaß zu sehen, dass ein Bild wirklich mehr als tausend Worte sagen kann, beziehungsweise, man könnte einen ganzen Essay über einen einzigen Moment schreiben…..
Nur, die Gespräche sind genau so vielsagend komisch wie die Bilder, und die Moderatoren oder Moderatorinnen, die durchwegs irritiert bis verunsichert wirken, spielen alle mit, was könnte man darüber hinaus noch mitteilen……
Mit der neuen Generaldirektorin Fatima Hellberg in ein neues Kapitel des „mumok“ Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien!
Alle neuen Direktoren verändern Räume und Programm, und soweit es möglich ist die Belegschaft. Einerseits manifestiert sich ein persönlicher Stil, andererseits ist ein Trend schon vorgegeben, die Zeichen der Zeit, die sich auch anderswo in Museen bemerkbar machen, wie mehr Arbeit mit der Sammlung und gesellschaftliche Relevanz. Das Wort HALTUNG fehlt derzeit nie, und Inszenierung ist „the State of the art“. Einen erfrischenden Realitätssinn zeigt die neue Direktorin durch die Benennung und Ausprägung der Stockwerke des Museums als States, Bühnen, denn durch die zu dominante Architektur des Stiegenhauses ist das Museum ja sowieso sozusagen aufgeteilt. Mit TERMINAL PIECE als Eröffnung am 19. Juni 2026 wird auf 6 Stockwerken die Idee zur Realität.
Inzwischen kann man weiterhin die Produktionen des mumok sehen, die gar nicht so weit von den Intentionen der neuen Direktorin sind.
Erstaunlich ist derzeit, dass niemand in Kunst oder Politik auf die Idee kommt weniger Inszenierung, weniger Aufbauten, weniger Aufwand zu betreiben in Anbetracht der finanziellen Lage, die ja durch die Ignoranz der Realität entstanden ist. Der erste Ankauf für das mumok ist eine Installation der Künstlerin, Aktivistin, Autorin Kate Millett von 1972 und deren Archiv. Das feministische Schlüsselwerk der US-amerikanischen Kunstgeschichte thematisiert Strukturen von Macht, Wahrnehmung und Teilhabe. Gut so.
Anzumerken wäre, vor 50 Jahren gab es so gut wie keine Direktorinnen in Kunstmuseen, vor allem in Europa, so gut wie keine Kuratorinnen, sehr wenige Künstlerinnen in den Ausstellungen, sehr viel weniger Personal in den auch viel weniger Museen, Kunsthallen, sehr viel weniger Kunstgalerien und sehr viel weniger Publikationen. Es gab auch nur wenige Kunstkritikerinnen in den ebenfalls weit weniger Medien. Die Strukturen von Macht, Wahrnehmung und Teilhabe sehen heute ganz anders aus als vor 50 Jahren, das sollte auch mal ganz klar benannt werden, ohne den immer wieder gleichen feministischen Statements, auch hier sind Neubewertungen angesagt.