Wie unterschiedlich kann man Freiheit interpretieren?
Wenn man die grauenhafte Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran, und die riesigen Proteste von IranerInnen auf der ganzen Welt gesehen hat, würde man annehmen, die Lage ist klar, und die Freude ist groß, dass die wesentlich verantwortliche Person im Iran, nun Geschichte ist. Doch, da gibt es ganz andere Standpunkte. Warum?
Vorweg ein Text der auch erklärt warum (auch, oder sogar viele Frauen) die Rechtlosigkeit von Frauen nicht zu bemerken scheinen.
Seit dem 28. Februar 2026 scheint es aber auf vielen Kanälen und in vielen Medien doch eine andere Art der Erklärung von Frauen zu geben, die immer das Unrecht das dem Iranischen Volk, und vor allem den iranischen Frauen angetan wurde und wird, in den Vordergrund stellen, alle anderen Aspekte Nachreihen, und den Erklärungen von männlichen Fachleuten aus diversen Ländern.
Und, die Proteste sind geteilt, für das Ende dieses Regimes scheinbar viele, dagegen wenige, innerhalb vom Iran orchestrierte, regierungskonforme, religiös motivierte, und spontan ausbrechende.
In Wien gibt es eine spezielle Situation, weil historisch gesehen war Wien mal der Stop für die Osmanen, also sozusagen die Rettung für das Abendland. Wien hatte damals auch entscheidende Hilfe von den Polen. Jetzt gibt es konkret eine recht seltsame, feige Situation, die Polen wollen uns ein bereits erstelltes Denkmal für den konkreten Ort der Auseinandersetzungen schenken, am Kahlenberg sollte es stehen, aber die Stadt Wien traut sich nicht, und wimmelt es ab. Das wieder versteht ein bekannter ExMuslim nicht, und äußert sich dazu.
Emotional und/oder sachlich zur aktuellen Lage:
Prof. Mohammad Morandi, ist ununterbrochen auf Kanälen sichtbar, und die jeweiligen Männerrunden scheinen ihn zu respektieren. Doch, es gibt auch andere Erwägungen die sich übergeordnet über aktuelles Leid, scheinbar ganz andere Sorgen machen.
Das Gespräch mit jener Amerikanischen Spitzenjournalistin, die selbst vor Jahren während der Live Übertragung im Arabischen Frühling, als plötzlich die Akkus ausgingen, und sie von absolut wahnsinnigen Islamisten übelst mißhandelt wurde, und sich nur in Fetzen in einen Kreis verschleierter Frauen retten konnte, ist weitreichend, und real.
Inzwischen verwenden Künstler AI schon oft als Werkzeug, wie andere Werkzeuge auch. Wie so oft, hat sich eine neue Technologie nur hinzu gesellt. Die Malerei ist mit der Fotografie nicht verschwunden, die Medienkunst hat ihre Nische bekommen, und nicht mehr. Bücher aus Papier sind nicht verschwunden, nur weil man sie auch als Kindle lesen kann.
Nach wie vor gibt es reale Orte als Treffpunkt für den Diskurs, und das freut viele Kunstliebhaber. Und ja, es gibt immer noch Kriterien, auch wenn sie sich mit der Kunst ändern.
Und nein, wir müssen nicht vor den Bildschirmen ausharren, bis zum Muskelschwund.
Abhängigkeit im Musik-Business führt zu Ausdrucksformen, und Unabhängigkeit zu anderen. Live oder KI ist nicht mehr der Punkt. Im Internet ist für alle Platz. Wer sucht der findet Mut zur Freiheit. Eine neue Gelassenheit mit Humor und Hintergrundwissen gefällt inzwischen und wird von anderen Kanälen reflektiert + promotet.
Die Albertina ist mit ihrer neuesten Ausstellung am Puls der Zeit.
Der Rückblick auf die Zustände und deren engagierter und kritischer Reflexion durch HONORÉ DAUMIER könnten aktueller nicht sein. Wieder sind wir in „Zuständen“ wie schon damals, nur findet Reflexion nicht mit Lithografien statt im Zeitungsdruck, sondern weit eher im Internet auf diversen Kanälen. Die letztlich menschlichen „Haltungen“, Strategien und Verfehlungen wiederholen sich. Kunst ist wie damals, Honoré Daumier kritisierte auch das, nur in wenigen Fällen wirklich ein Gegner, oder abseits, sondern mittendrin wie die Medien die mitspielen. Alles schon mal gehabt.
Ein Video der Albertina mit Laura Ritter zu einem anderen ebenfalls hochpolitischem Bild zu Kunst, Engagement und Politik im Depot.
Die Lebens…Umstände…Ziele…Umbrüche sind derzeit gewaltig…
Während Menschen im Iran einen verzweifelten Kampf gegen eine Sharia-Regierung führen, begleitet von vielen Protesten in der freien Welt, wird das Drama auf dem Schachbrett der Politik lieber als Regime-Change dargestellt, angezettelt von Israel und USA. Die betroffenen Iraner, und vor allem viele Iranerinnen, Perser mit und ohne religiösem Bekenntnis, Christen, Drusen, ecetera… der Islam ist nicht mehr so verbreitet, wollen Religion und Staat getrennt sehen, und das seit vielen Jahren und vielen niedergeschlagenen Protesten.
Nun trifft eine Informationsbombe Europa, das doppelte Spiel der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen, Zensurmaßnahmen
Ein Gesicht und tausend Wahrheiten ??? Das Internet wird mühsam.
Ende 2025 oder 2026 entstanden, sehen sehr viele Kanäle aus wie Recherchen, im besseren Fall geben sie zu, nur Science Fiction zu sein, ausschließlich zu Bildungszwecken? Sie arbeiten aber mit realen Daten, Firmennamen, das macht eine Kontrolle recht schwer.
Zudem gibt es englische und deutsche Ausgaben, die aber nicht einfach eine Übersetzung sind, diverse Namen haben, aber immer den gleichen asiatisch wirkenden Moderator/Sprecher.
2026 ist wie ein Wirbelsturm, der die verbohrten Ideologien freilegt, und offen zeigt was ist. Die Wortverdrehungen greifen nicht mehr.
Die Aufteilungen nach Hautfarbe, die Schuldzuweisungen nach Religion, die Volksverdummung im Dienste von Macht und Geld, wird von immer mehr Produzenten im Netz ehrlich, mit historischem Wissen, mit Humor oder beißender Ironie als Unsinn entlarvt.
Manche Kanäle sind erst wenige Tage alt, haben aber mit KI schon mehrere Stücke geschrieben, dank Amelia, der neuen Revolutionärin, entsprungen aus einem Lehrbuch für Kinder, welches vor Rassismus warnt. Überholt, denn alle dürfen eine Heimat haben, aber nicht die der anderen verwüsten. Alte Lieder werden neu geschrieben.
Sprachen, Landschaften, Kulturen, Gewohnheiten und Bräuche…..
Vor allem aber entsteht die Frage: Was bringt uns der Input von religiösen Extremisten, Menschen die im gleichen Zustand wie vor hunderten von Jahren verharren wollen, und was bringt es ihnen, wenn sie den Westen „bekehren“ wollen.
Nicht zuletzt haben auch jene Muslime, die im Westen anders leben wollten, nach den Gesetzen des Landes, in das sie eingereist sind, jetzt einen Haufen Islamisten am Hals, und müssen unter Polizeischutz leben. Dank ihrer Sprachkenntnisse können sie uns helfen.
Von den eigenen Politikern (vor allem der EU) werden wir ständig in Unwissenheit gehalten oder frech belogen. Das neueste Wirtschaftsabkommen verbirgt einen gleichzeitig ausgestellten Freibrief auf ungebremste Einwanderung in Europa, wieder mal.
Schrittweise wird auch Politik wach, AI wird alle angeblich nötigen Arbeitsplätze für ungeschulte Kräfte ersetzen, und Religionsfreiheit meint sicher nicht den einseitigen Ersatz der Gesetze unserer Länder durch die Sharia, Religionsfreiheit ist für alle Religionen da.
Was vor allem unter dem Radar westlicher Propaganda verschwindet, sind die Feindseligkeiten der 2 hauptsächlichen IslamZweige untereinander und die totale Feindseligkeit gegenüber religiösen Minderheiten, sowie die Kampfansage gegen westliche Werte.
Japan vertraut nun auf die eigene Kultur. Auch bei zu wenig Kindern, sind mehr Ausländer als Arbeitskräfte, aber auch als Besucher nicht mehr zu verkraften. Es wird auch ohne Wirtschaftswachstum gehen.
In diesem Video kann man sehen wie es im Iran zu den Umstürzen kam, Tradition und Moderne, Stadt und Land, Religion und die Verlockungen des Westens, der Wechsel ist oft zu schnell + radikal.
Und dann, der wichtigste Punkt: Kultur oder ausschließlich Geld?
Das Ende der Angst…vor AI…der Politik…der Propaganda…
Eine ganz andere ART der Proteste hat Fuß gefaßt…
AMELIA, ein „BelehrStück“ für Jugendliche, hat sich ins Gegenteil verkehrt, unzählige „respektlos witzige“ mit AI erzeugte Kunststücke zeigen was die Bürger von der staatlichen Propaganda halten, wo sie wirklich stehen, was ihnen mißfällt. Und, die zahlreichen Amelia können nicht angezeigt, eingesperrt, eliminiert werden.
Und das ist noch nicht alles. Nicht nur „Närrische Schwammerln“ sprießen, das Netz ist voll mit „Politischer Satire“.