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artistic media vision 5

CoronaVIRUS überall…..Entschleunigung, Neuorientierung……….

Das Wahrzeichen Wiens? Wieviel Einfluss hat die Kirche und was macht sie daraus?Wieviel Einfluss hat die rot/grüne Stadtregierung und was macht sie daraus? Wieviel Einfluss haben Menschen die bei uns sind und sich nicht nur nicht an die Vorschriften halten, sondern auch nicht an die Gesetze? Ist Toleranz die richtige Vorgabe??? Die Stadt gehört nicht dir, sondern uns. Wir sind nicht gleich, sondern gleichberechtigt.


Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Angebot Medienwerkstatt:

https://vimeo.com/showcase/6878560

Zu viel Politik in der Kunst? Politische Kunst ist was anderes als politisierte Kunstszene. Die Freiheit der Kunst meint auch, dass Künstler nicht im Dienste von Parteien stehen müssen, nicht im Dienste von Gedenkkulturen, im Dienste von Globalisierung, im Dienste von Armutsbekämpfung oder Gendertheorien.

DEN AUTOREN FÄLLT NICHT AUF, DASS DIESE ANSPRÜCHE AUF PRIVILEGIEN zielen gegenüber der Bevölkerung, die das bezahlen muss. Ob das eine gute Idee von IG Bildende Kunst ist, mit „dievielen“ zu packeln? Sie haben doch die Aufgabe, sich um eine bestimmte Berufsgruppe zu kümmern. Das ist jetzt, in der Krise, die enorme Wirtschaftseinbrüche nach sich ziehen wird, in allen Bereichen und Arbeitsfeldern, nicht einfach. Mit wem ist dieser elitäre Zirkel der anderen Unterzeichner jetzt solidarisch? Und, ganze Vereine verpflichten ihre Mitglieder jetzt zum „Europa der Vielen“ – wissen die Mitglieder was damit gemeint ist, und wurden sie gefragt?
SOLIDARITÄT statt PRIVILEGIEN (es geht um alle) Wer sind ALLE? Alle Menschen der Erde? Nach den Intentionen der Präsidentin der IG Bildende Kunst, Sheri Avraham, und ihren Vorstellungen von Diversität + Inklusion, die nun auch in Österreich angekommen sind, sollen Strukturen errichtet werden, die so frei wie möglich von Diskriminierungen aufgrund von Klasse, Sprache, Religion, Ability, Herkunft oder Gender sind. Erwünscht ist eine Art Identitätskarte ohne Identität, also Herkunft, Ausbildung, Sprachkenntnisse, Praxisnachweis, unbeschränkter Aufenthalt, Mitspracherecht und bezahlte „Kunst“ausübung in Österreich (solange es das noch gibt) denn „No Border“ eliminiert ja in letzter Konsequenz alle Staaten der Erde.

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artistic media vision 4

e-motionArtspace INTERNETKUNSTZEITSCHRIFT: am 25. Juli 2003, dem grünen Tag im Maya Kalender ging die Kunstzeitschrift online. In monatlicher ausgabe wurde über Architekturen, Kunst im öffentlichen Raum, Webworks, Biennalen, Ausstellungen und Büchern über diese Felder berichtet. Alle Ausgaben sind im Archiv einsehbar http://e-motion-artspace.net Editor: Jana Wisniewski, jana.wisniewski@drei.at

CoronaVirus bedingt, alle Museen, Galerien, Theater geschlossen.

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artistic media vision 3

e-motion ArtspaceINTERNETKUNSTZEITSCHRIFT
Am 25. Juli 2003 „DEM GRÜNEN TAG“ im Maya Kalender, ging die Kunstzeitschrift online. In monatlicher Ausgabe wurde über Architekturen, Kunst im öffentlichen Raum, Webworks, Biennalen, Ausstellungen und Bücher über diese Felder berichtet. Alle Ausgaben sind im Archiv einsehbar. http://e-motion-artspace.net Im Sinne der Anfänge dieser Kunstzeitschrift….. e-motionArtspace verändert sich laufend….. und spricht in allen Farben….. startet 2020 eine Version die sich selbst noch nicht kennt.
Editor: Jana Wisniewski jana.wisniewski@drei.at

Amsterdam, Moco Museum: http://www.mocomuseum.com

Kunst im öffentlichen Raum: temporär + anders

Vor einem Jahr war in Amsterdam eine überraschende Ausstellung in dem Einkaufszentrum GELDERLANDPLEIN zu sehen. Die ganz normale Wirtschafts-Welt wurde nicht ganz so ernst genommen, dafür aber die Kunst. „5 Goldene Tage für 50 Jahre Bestand“.

Künstlerhaus Neu?

Kunst im Machtpoker? Das ist Kunst sowieso, immer schon und immer noch. Das Geschäft, Ruhm + Ehre, Intention + Leidenschaft, Vision + Virtuosität….wo waren + sind da Künstlerhäuser positioniert? In erster Linie ging, und geht es immer noch darum, selbst „Machthaber“ zu sein, ob Produzentengalerie oder Künstlerhaus, es geht um Eigenverantwortung + Gestaltungshoheit. Die Deutungsmacht ist teils mit dem Besitz der Produktionsstätte verbunden, beim „Wiener Künstlerhaus“ war das der Fall, 150 Jahre lang, jetzt ist es vorbei. Soll + kann man das wirklich feiern?

Im Bereich Museum, gibt es Besitzstände der öffentlichen Hand, und private Museen, wobei der „öffentliche Diskurs“ bezüglich Besitzstände der „öffentlichen Hand“ mehr Chancen hat gehört zu werden, Private machen was sie können, und wenn sie nicht mehr können, sind sie eben dem „Markt“ ausgeliefert.

Das Wiener Künstlerhaus: Verein + Institution, entstand 1861 als „Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens“ an zentraler Adresse. Der Kaiser schenkte das Grundstück, Friedrich Stache implementierte ein kluges Finanzierungssystem der Stifter und Gründer, ein Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben, das Ziel war Ausstellungsflächen und Kommunikationsbereiche zu vereinen.

Nach Plänen von August Weber, konnte das Haus 1868 eröffnet werden. Im Zuge der wechselhaften Geschichte waren die Künstler immer wieder von finanziellen Nöten geplagt, vor allem was die Renovierung des Hauses angeht. Im Video erkundet eine Künstler – Gruppe den Zustand des Hauses 2011 ( als nach vielen Anläufen und Absagen von Unterstützung durch Stadt und Bund, wieder einmal Sanierung diskutiert wurde.

Die Webseite des langjährigen Archivars Vladimir Aichelberg bietet Daten bis 2011 http://www.wladimir-aichelburg.at/kuenstlerhaus/

Im Verlag Lehner ist das Buch DAS WIENER KÜNSTLERHAUS Kunst und Institution, mit Blick auf die Aktivitäten durch zahlreiche Fachleute und einem Ausstellungskalender bis 2011 erschienen – 150 Jahre Künstlerhaus. http://www.verlag-lehner.at/Altwiener%20Volkstheater,%20Kunst,Kultur/wiener-kuenstlerhaus.htm

Das Künstlerhaus und die Wirtschaftsinitiative Neues Künstlerhaus WINK ( Beppo Mauhart ) melden sich zu Wort.
Der Anlass ist die Ausschreibung des Wettbewerbes für das Wien Museum am Karlsplatz, sowie 150 Jahre Ringstrasse; eine Gelegenheit endlich den Platz als wichtigen urbanen Raum zu überdenken und zu gestalten. http://vimeo.com/121234446

Die 3/3 Lösung bei der Finanzierung zur Renovierung des Hauses (Bund/Stadt/Künstlerhaus) war kein Thema für Stadt und Bund, ein seriöser Architektur – Wettbewerb wie ihn noch Präsident Nehrer realisiert hatte führte nicht zum Auftrag. Die Präsidentschaft von Michael Pilz, mit klarer Dominanz durch den Geschäftsführer Peter Zawrel brachte zuerst die Verpachtung des Kinos zu deutlich schlechteren Konditionen an die Stadt Wien, die Kosten zur Renovierung die übernommen werden sollten, blieben, WINK sprang ein. Kritiker formierten sich, die Verbote häuften sich die Transparenz sank. Dann wurde den Mitgliedern des Künstlerhauses der Sponsor Hans Peter Haselsteiner als Retter in der Not präsentiert, anfangs mit einer 50/50 Beteiligung, schriftlich! per Brief des Präsidenten. Mit Haselsteiner´s Angebot hätte man anders umgehen können, er war nicht fixiert auf das was dann kam.

Scheibchenweise wurden die Anteile an Besitz und kreativem Einfluss weniger, die Kritiker lauter, nach einer Presskonferenz der Kritiker im Concordia, zu der auch Haselsteiner und Zawrel kamen, war der Ofen aus, den Kritikern die nicht schon vorher ausgetreten waren, wurde die Mitgliedschaft entzogen.

Genau das, was das Künstlerhaus nie sein wollte, ist es jetzt, ein Museum.
Weit mehr als renoviert, das Glasdach ist weg, um das Theater wird noch gestritten, das Künstlerhaus-Kino bespielt das Stadtkino, in der Mitte das mit historischem Dekor fein herausgeputzte Haupthaus, in dem auch der 24% Anteil Verein residiert – es trägt die Handschrift von MHM Architekten, des finanzkräftigen Sponsors Haselsteiner, aber vielleicht am meisten die Handschrift jener Herren, die diesen Deal eingefädelt und durchgezogen haben Albertina Direktor Schröder + Geschäftsführer des Künstlerhauses Zawrel, der weit eher im Sinne des Deals mit Schröder, als im Sinne der Künstlerschaft agiert hat.

Künstlerhaus Neu? Für die Albertina mag das vielleicht modern sein, das Künstlerhaus wirkt jetzt älter als je zuvor. Museen gibt es genug, nicht nur die Idee des Gemeinschaftsbesitzes durch Produzenten ist Zukunft, auch die Adaptierung des Hauses im Sinne von Weiterentwicklung: Grün/Energie/Optik/Image ist Zukunft. Ganz besonders daneben ist der Unwille zur Zusammenarbeit – das Künstlerhaus ist bereits eröffnet, die Albertina Modern nicht.

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artistic media vision 2

e-motion ArtSpace INTERNET KUNSTZEITSCHRIFT

Am 25. Juli 2003 „DEM GRÜNEN TAG“ im Maya Kalender, ging die Kunstzeitschrift online. In monatlicher Ausgabe wurde über Architekturen, Kunst im öffentlichen Raum, Webworks, Biennalen, Ausstellungen und Bücher über diese Felder berichtet. Alle Ausgaben sind im Archiv einsehbar. http://e-motion-artspace.net Im Sinne der Anfänge dieser Kunstzeitschrift….. e-motionArtspace verändert sich laufend….. und spricht in allen Farben….. startet 2020 eine Version die sich selbst noch nicht kennt.

Aus der „virtuellen“ Redaktion: Editor: Jana Wisniewski jana.wisniewski@drei.at

special effects:

SPECIAL EFFECTS…..eine interaktive Ausstellung im Technischen Museum Wien. Es geht um Filmproduktion, und man kann es selbst ausprobieren, zumindest einige Tools werden angeboten. Special Effects wurden und werden nicht nur bei Science Fiction eingesetzt (die Ausstellung wurde von Paris, City des Sciences et de l´Industrie übernommen und ergänzt) Eine wunderbare Anlaufstelle für Schulklassen und Familien. 

https://www.technischesmuseum.at/ausstellung/special-effects

Fondation Louis Vuitton

Architecture as Pleasure http://www.fondationlouisvuitton.fr

Brauchen wir Worte?

feminin oder feministisch? „BRAND YOURSELF“
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artistic media vision

e-motion ArtSpace INTERNET KUNSTZEITSCHRIFT

Am 25. Juli 2003 „DEM GRÜNEN TAG“ im Maya Kalender, ging die Kunstzeitschrift online. In monatlicher Ausgabe wurde über Architekturen, Kunst im öffentlichen Raum, Webworks, Biennalen, Ausstellungen und Bücher über diese Felder berichtet. Alle Ausgaben sind im Archiv einsehbar. http://e-motion-artspace.net Im Sinne der Anfänge dieser Kunstzeitschrift….. e-motionArtspace verändert sich laufend….. und spricht in allen Farben….. startet 2020 eine Version die sich selbst noch nicht kennt.

„ARTISTIC MEDIA VISION“ ist der freien Rede verpflichtet, denn das zunehmende Ausmaß an Einschränkungen und Politisierungen in der Sprache nervt. Es muss nicht alles, was Gefühle verletzen könnte, gleich aus dem Wörterbuch gestrichen werden. Über ein unterschiedliches Verständnis von Leben und leben lassen sollte man diskutieren können. Fakten gibt es immer noch, und es macht Sinn, diese auch benennen zu dürfen. Kritik muss ebenso erlaubt sein wie Komödie.

Editor: Jana Wisniewski jana.wisniewski@drei.at

Was sagt Kunst zur Zeit ?

https://vimeo.com/358785180 „Wearable Theatre“

Colleen Rae Holmes, OAA-Konservatorium für Schauspiel Wien, and Prof. Markus Wintersberger, St. Pölten University of Applied Sciences at the „Actor and Avatar Conference“ Zürcher Hochschule der Künste, a lecture about „Wearable Theatre. The Art of Immersive Storytelling“.

Die Medien zur Medienkunst:

Katalog zur Ausstellung im Kunstforum Wien.
Die Kuratorin Bettina M. Busse nützt den (feministischen) Trend der Zeit, stellt aber die Haltung von Cindy Sherman in klare Distanz zu den „Selbstbefragungen“ als erweiterte Darstellung von manigfaltigen Aussagen zum Zeitgeschehen. Sie dringt tief in die Psyche und hält doch oft leichthändig ironische Distanz. Ihr gekonntes „Schauspiel“ ist der Aufhänger für ein breites Spektrum an Kunstpraxis die mit dem verkleiden, verändern, mit der Transformation arbeitet, welche gerade dadurch der Identität näher rücken will. Warum das vorwiegend Frauen sind? Jetzt. Das ist die essenzielle Frage.

Ryan Trecartin bezieht sich auf den derzeit aktuellen Stand der Darstellungslust im Internet, der eine ganz andere Haltung zeigt. Die oft sehr jungen Menschen toben sich aus – angeregt durch Popstars, entblößen sie sich innen wie außen. Das einzige Ziel das da auszumachen ist, Aufmerksamkeit um jeden Preis. Das Private ist öffentlich, nicht zwingend politisch.
Ob wirklich Cindy Sherman als Auslöser dieser Bewegung gesehen werden kann? Sie ist berühmt und hat finanziellen Erfolg, das zählt, motiviert vielleicht….. ein griffiger Ausstellungstitel ist gefunden worden und ausreichend sehenswerte Varianten.