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artistic media vision 55

Archiv http://e-motion-artspace.net startet 2020 eine neue Version.
Editor: Jana Wisniewski jana.wisniewski@drei.at

Comics, Satire, Hatespeech?

Diffamierung von Kritik?

Wieder schlägt der Mainstream zu….oh wie schrecklich, der Film der angeblich gegen die Sexualisierung von Kindern ausgelegt ist, wird als Kinderporno und Aufforderung an Pädophile kritisiert, von „Rechten“ hm….blöd nur, dass sich da ganz andere zu Wort melden.

„Hatespeech“ oder Fakten?

In der TAZ erscheinen fallweise Artikel? Satire? (keine Zuordnung) von dieser (muslimischen) MenschIn??? Frau? so sieht sie jedenfalls aus, sie ordnet sich nicht zu, die immer wieder vielen deutschen Lesern reichlich unangenehm, überzogen, gehässig erscheinen….

Ost/West Vermittlung?

….bleibt einseitig, weil Daten und Fakten nie auf was anderes stoßen als mutwillige Zuschreibungen, die einfach den falschen Adressaten verdächtigen (ist weder weiss noch schwarz) jedoch integriert.

Women of Color: Differenzen:

Auch dieser Diskurs zwischen Women of Color entgleist in der Kritik von der Heirat mit einer anderen Rasse – das hatten wir doch als Problem schon vor vielen Jahren hinter uns gelassen – wozu das wieder aufbrühen? Offenbar ist vieles was in der letzten Generation kein Thema mehr war, erneut in neuen/uralten Boxen abgepackt.

Wie sich Konzepte wandeln:

Entgleiste Ideologien? Wiederholt sich die Geschichte?

Mißverstandene Geschichte:

Was Teenager aufschnappen und Sinn entfremdet dramatisieren.

Auch wenn man ein Gegner von Zensur ist, die Freiheit der Kunst im Auge hat, es gibt Grenzen, die man nicht übertreten sollte.

Echte Diskussion darüber:

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artistic media vision 36

e-motionArtspace

Sex + Gender + Race + Fun

Viele Menschen haben den Überblick verloren, was es da alles gibt und warum eine hitzige Debatte gerade das auszuschließen versucht was als biologische Gegebenheit nach wie vor für die überwältigende Mehrheit zutrifft. Die „Ausnahmen von der Regel“ haben ein solches Geschrei entfesselt, die „Beschützer sexueller Minderheiten-Rechte“ haben eine solche Dominanz erreicht, dass die neuen Opfer von Attacken jetzt Männer und Frauen sind, die sich nun nicht einfach als Mann oder Frau sehen sollen, sondern auch deklarieren sollen/müssen in welcher sexuellen Ausrichtung sie leben? Warum trägt man überhaupt eine sexuelle Orientierung und/oder eine Hautfarbe wie ein Mitgliedsabzeichen vor sich her?

Alle wollen akzeptiert sein, warum errichtet man immer mehr Hürden in der Kommunikation ?

Blaire White, Trans-Women akzeptiert, dass sie biologisch ein Mann (war/ist) und empfiehlt, sich nicht schon während der Pubertät zu einem Wechsel zu entscheiden, weil es eine große Veränderung darstellt, und gut überlegt sein sollte, damit man dann mit dieser Entscheidung glücklich ist. Sie hat sich mit 20 Jahren entschieden, und ja, wenn Geschlecht nur ein „gesellschaftliches“ Konstrukt sein sollte, dann gäbe es auch „Trans“ nicht. Aber, wie spricht man wen an, das ist nun die bange Frage!

Es hängt vielleicht mit einem überbordenden „Opfer-Kult“ zusammen, dass sich viele Menschen ständig angegriffen fühlen, jeder Blick wird kategorisiert, jedes Wort auf die goldene Waage gelegt, und immer steht im Raum, dass die „anderen“ das nicht erleben oder erleiden müssen – eine vollkommen überzogene Vorstellung von ungetrübtem Glück steht da im Raum, als ob nicht alle Menschen auch mit Neid, Grobheiten, Ungerechtigkeiten zu kämpfen hätten, oder konfrontiert wären.

Woher sollten denn die anderen, die Mehrheit wissen, in welchem Stadium von „Transition“ sich wer warum befindet, und, wenn diese „besonderen“ Menschen sich angenommen fühlen wollen, sollten sie auch die Mehrheit annehmen und deren Lebensstil. Wenn „divers“ das große Mantra ist, muss DIVERS als anders akzeptiert sein.

Dieser Diskurs innerhalb der Szene schafft vielleicht Verständnis, nimmt ein wenig heiße Luft raus aus dem Wirrwarr und hilft den ganz jungen wankelmütigen Jugendlichen abzuwarten, weil eine Tour-retour Fahrt sicher die größte Belastung ist für die Betroffenen und das familiäre/gesellschaftliche Umfeld.

Zu viel Diskurs?

GESCHAFFT! DER SPASS IST VERLOREN GEGANGEN, SCHULDZUWEISUNGEN UND SEBST-BEZICHTIGUNGEN HABEN ÜBERNOMMEN – MIT MASKEN IM GESICHT WIRD GEBRÜLLT, GEHASST, DEMONSTRIERT, EIN EMOTIONALER DAUERSTRESS – DIE GESCHICHTE, DIE KULTUR WIRD ZERTRÜMMERT UM WAS? ZU ERREICHEN?

Realität DIVERSE

Die Realität sieht ganz anders aus als alle diese Diskurse in den Medien, den wegen Covid19 geschlossenen Schulen und Universitäten. Was Menschen bewegt, wie sie sich durchs Leben schlagen, was sie fasziniert, wofür sie protestieren (wenn sie nicht instrumentalisiert sind) das interessiert offenbar weder Politiker noch Medien. Der“erfundene“ Rassenhass die „erfundene“ Pandemie, das soll unser Leben sein?