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relational + real 76

In Mozarts Wohnhaus in Salzburg wurde ein Stück Geschichte belebt, das Leben von Maria Anna Mozart, dem „Nannerl“, der wenige Jahre älteren Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart, mit dem sie gemeinsam auf vielen Konzertreisen von deren Vater Leopold als „Wunderkinder“ gemanagt wurden. Das Kinderbuch wurde gerahmt von Klaviermusik in Anwesenheit von vielen Familien mit kleinen Kindern vorgestellt.

Eva Krallinger-Gruber und Matthias Gruber haben im Text recht einleuchtend die Verhältnisse zur Zeit der Wunderkinder dargestellt. Die sehr junge Illustratorin Hannah Richter hat die Erzählung in wirklich bezaubernder Weise in Bildfolgen umgesetzt. Dem in Salzburg beheimateten Verlag Anton Pustet, der bisher für sehr interessante Bücher zu Architekturen bekannt war, ist mit diesem Buch eine neue Zielgruppe ins Netz gegangen.

Abseits der üblichen, von vielen Besuchern begangenen Strecken, ist auch zunehmend ein von den Einwohnern selbst gepflegtes Programm zu beobachten, junge Leute treffen sich etwa in dem neuen Café Kunst, und den umliegenden Lokalen, die alle recht gemütlich sind. Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah….

Man kann sich beraten lassen, Fräulein Flora erzählt was man in Salzburg als Salzburger + Salzburgerin so machen kann, oder als Besucher ohne Eile und fixe Vorstellungen.