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artistic media vision 206

Jenseits von Propaganda: Spurensuche:

Zwischen ÖFFENTLICHER MEINUNG und VERÖFFENTLICHTER MEINUNG klafft eine immer größer werdende Lücke, die man in Gesprächen besser erkennt. Vermißt wird Journalismus und Moderation in Balance. Moderatoren lassen sich oft nicht auf die Befragten ein, treten ihren eigenen Standpunkt breit, und Journalisten verhalten sich wie Prediger einer Religion.

Precht hält STAND, dadurch wirkt der Moderator wie ein selbst ernannter Moralist, ist dem breiteren Verständnis des Philosophen nicht gewachsen. Dadurch entsteht im Gespräch dennoch Balance.

Es gibt auch Plattformen, unabhängige Medien, die geben von sich aus eine Chance, fordern und fördern BERICHTERSTATTUNG.

Auch im „komischen“ Fach wird es immer enger, daher ist es auch nötig und erfreulich wenn lange im Mainstream aktive KünstlerInnen wieder aufgefangen werden, woanders publizieren können.

Einen großen Vorteil hat die weite Verbreitung englischer Ausgaben, denn so kluge Gespräche zu Biotech wie in Indien findet man kaum.

Überraschende Standpunkte bieten uns andere Kontinente. Und, was besonders angenehm ist, Wissenschaftler reden so einfach, dass es für alle verständlich ist, die nicht vom entsprechenden Fach sind.

Offen wird über Politik gesprochen, frei von Angst, auch zuzugeben welche Positionen und Details nicht bewiesen werden können. Aber, es geht um Fakten, nicht um Moral.

Beruhigend: Wir leben in ONE WORLD, allerdings nicht in ONE WORLD ORDER, denn da spielen einfach nicht alle mit.

Das Bild, das im Westen gern von anderen Ländern gezeichnet wird ist einfach lächerlich. Das Internet hilft uns zu reisen, zu verstehen, auch wenn Verbote und Ausgrenzungen uns daran hindern wollen:

Es gibt immer Alternativen zum herrschenden System.

Und, die ÖFFENTLICHE MEINUNG ist vielleicht in der VERÖFFENTLICHTEN MEINUNG nicht gespiegelt.