Wer hat nicht schon längst genug davon, dass Kunst als Bühne für Propaganda genützt wird, für Ausgrenzung aus politischen Gründen. Nichts erhebt uns über das zelebrieren von Opfermentalitäten, und verschont uns von öffentlichem Porno und emotionaler Endstation. Pompöse Ausstattungen im MegaStadion und teure Karten ersetzen was einmal Tanz war und Musik, Intuition und Meisterschaft. Und doch gibt es Künstler die brauchen nur ein Tuch oder eine Gitarre.
WAS STEHT UND GEHT IN KÖPFEN in der Kunst und real ?
jana.wisniewski@drei.at
Eine besonders schöne Ausstellung von Picasso in New York, zeigt so vielschichtige Porträts, wie sie von Genies gesehen werden können + eine selten gut gelungene Satire zeigt ein Genie das gerade wieder einmal einen Schwenk im Leben machte, witzig und intelligent.
INIGO NAVARRO macht sich nicht nur einen Kopf, sondern auch ein passendes Ambiente. Angenehm in Zeiten, in denen so oft so genau gewußt wird was Personen wirklich denken, oder ihnen was immer auch zugeschrieben wird. Freie Sicht auf Masken ?
Zwei kluge Köpfe diskutieren über Zeitgeist anhand jenes Kopfes, der seit Jahren die ganze Welt aufregt, erstaunlich gelassen, und mit Erkenntnissen die man sonst nicht hört, heben Aspekte die vielleicht wirklich zu einer Einschätzung beitragen können. Die beiden „Grenzgänger“ kreisen ein Phänomen ein.
Für mich ist das eine Erinnerung daran, wie die EU begann, mit großer Begeisterung für die Vielfalt der Kulturen und Sprachen, die durch die Förderung von Bibliotheken und Übersetzungen viel dazu beitrug, dass Verständigung auch klappt. Und als Friedensprojekt !!!
Sehr interessanter Beitrag zur Künstlichen Intelligenz
Es gibt nun Gelegenheit die Autorin in Wien am Montag, 05.05.2025 zu hören, im Zusammenhang mit der Ausstellung VIENNA DIGITAL CULTURES (Model Collapse) in der Kunsthalle Wien, als Beitrag der Kunsthochschule „die Angewandte“, in deren „Lab“.
De Sculptura ALBERTINA Klosterneuburg – Das Sommerprogramm
Der Direktor ist neu, die Kuratorin dieser Ausstellung nicht so, sie ist uns im Wiener Raum schon mehrfach durch interessante, strikte Ausstellungen aufgefallen. Der Ort ist nun umgewidmet. Essl sei Dank für das Museum. Albertina Klosterneuburg mit dem Konzept dieser Sommerausstellung ist erfreulich gut gelungen!
Der Mix ist gut: International: Roy Liechtenstein und Erwin Wurm
Beweglich: Markus Schinwald: Augen auf mit lautem Knacks…
Ein Musikzimmer: Nam June Paik + Verehrer mit Widmung aus Draht
Der Direktor in angeregtem Gespräch mit Kunstkritiker: Mitte
( mobile Skulpturen, die nicht besichtigt werden können )
Esel in Aktion: Immer auf der Suche nach spannenden Fotos….
Innenhof des nach wie vor überzeugenden Bauwerkes….
Josef Frank stand für flott möbliert statt vermöbelt.
Eine Ausstellung im Möbelmuseum in Wien zeigt wie modern manche Stücke noch sind, von Frank aber auch von Ernst A. Plieschke. Die Architekten Frank und Plieschke standen auch für elegantes Interieur.
Die Tapeten und Stoffmuster, die fragilen Hocker von Frank, oder das einfache, klare Design eines Tisches von Plieschke, machen Räume beweglich und bequem bewohnbar.
Die Ausstellung erinnert auch an das Einrichtungsunternehmen „Haus und Garten“ in Wien, wo man sich auch „selbst“ einrichten konnte.
Es handelt sich ausschließlich um Werke der Sammlung Verbund.
Die Künstlerin, die nur 23 Jahre alt wurde begann mit 13 Jahren zu fotografieren, nachdem sie von ihrem Vater eine Kamera bekam. Die Eltern waren beide Künstler, der Vater Maler, die Mutter Keramikerin.
Sehr schnell zeigte sich eine hohe künstlerische Begabung, doch war sie zu Lebzeiten noch nicht berühmt, wurde aber im Laufe der Zeit immer berühmter. Ihre vorwiegend schwarz weißen Fotos haben einen Platz in der Kunstgeschichte errungen.
Die Kuratorin und Direktorin der Sammlung Verbund, Gabriele Schor, hat ein spezielles Thema: Die feministische Avantgarde. Francesca Woodman wird als Teil dieser feministischen Avantgarde gesehen. Die Künstlerin arbeitet vorwiegend mit ihrem eigenen Körper in Räumen, mit Requisiten, möchte dies aber nicht als Selbstporträt verstanden wissen, sondern als Werkzeug um Befindlichkeiten, Wahrnehmungen in Szene setzen zu können. Es geht um weit mehr als aktivistische politische Aussagen, eher um Lebenserfahrungen und Visionen poetisch und formal sehr geschickt präsentierte Ausschnitte. Ihr Werk ist erstaunlich groß für die wenigen Jahre und daher ist es interessant was zum Beispiel in anderen Kontexten ( 2021 in der Marian Goodman Gallery ) gezeigt werden konnte…..oder in einem Film…..
Das Museum Moderner Kunst in Wien stellt die Direktionszeit von Dieter Ronte 1979-1989 vor, und diese Zeit zur Diskussion.
Kuratiert von Marie-Therese Hochwarter + Dieter Ronte, kann man diesen im Gespräch mit Hildegard und Harald Joos „damals“ sehen,
und vor Ort gemeinsam mit der Kuratorin Marie-Therese Hochwarter bei der Presse Führung. Gezeigt werden Schätze der Sammlung, begleitet von Geschichten die kaum mehr jemand kennt.
Die Kuratorin hat viel vor bezüglich Vermittlungsprogramm, dafür wurde der Saal möbliert für alle Altersklassen, bis zu Kindern.
Auch Kataloge und Bücher liegen bereit. Sammlungsstücke die dem Museum durch die Sammlung Ludwig und die Sammlung Hahn zugewachsen sind und Ankäufe die Dieter Ronte getätigt hat können verglichen und besprochen werden, wobei Ronte vor allem wichtige österreichische Künstler eingebracht hat, die ja sonst gern mal fehlen in internationalen Museen. Internationale Highlights treffen auf die lokale Szene und die einst übermächtigen Künstler des Wiener Aktionismus treffen auf beeindruckende Künstlerinnen.
Aber….NATO-BEATE ist mit dabei, beim EU-Aufrüsten, denn sie hat da einen Unterschied zwischen militärischer und politischer NEUTRALITÄT in den Raum gestellt, der Österreich betreffen soll.
Interessant…..wir haben keine Wahl…..merken wir eh schon länger ….also her mit dem SONDERVERMÖGEN/Sonderschulden…..