Aber….NATO-BEATE ist mit dabei, beim EU-Aufrüsten, denn sie hat da einen Unterschied zwischen militärischer und politischer NEUTRALITÄT in den Raum gestellt, der Österreich betreffen soll.
Interessant…..wir haben keine Wahl…..merken wir eh schon länger ….also her mit dem SONDERVERMÖGEN/Sonderschulden…..
WIR WOHNEN IMMER NOCH und erfreuen uns an realen Objekten. Die Einladung zum Meeting in Netz wirkt schal, das reale Leben, Kunststücke aller Art begeistern vor allem wenn man dabei sein kann, vor Ort, Bekannte trifft und/oder in Begleitung ist.
Ein schönes Objekt erwerben, grandiose Aufführungen erleben….oder, blindwütig Krieg spielen und astronomische Sonderschulden machen?
Besonders diejenigen die den ganzen Tag mit Zahlen zu tun haben packt das blanke Entsetzen…..sind die verrückt geworden….???
„KUNST und AI ist wie ein GEDICHT und dessen GEBRAUCHSANWEISUNG“ ein Versuch der Annäherung …..
Einen Hinweis darauf gibt Grimes, die sich keineswegs gegen AI ausspricht, und auch nicht gegen die Tatsache vieler AI gestützter Produktionen anderer Menschen von Grimes Musikstücken die man im Netz findet….aber….man schaue sich das doch einmal selbst an!
Die Originale die man auf der Seite von Grimes findet und abspielen kann, sind viel differenzierter, lassen offen zu welchen Schlüssen man kommen könnte; Ideen fließen, überschlagen sich. Ihr eigenes Gesicht, ihr eigener Körper, wiewohl vielfach bearbeitet, verkleidet, resultiert nie in MaistreamSchönheit und perfekten PuppenCharme. Ganz anders die mitunter ganz nett gemachten Produkte, die sich in MenschMaschine Ästhetik austoben.
Viel zur Verknappung des kreativen Outputs von Künstlern und Künstlerinnen trägt die Reflexion in den Medien bei. Irgendwie gerinnt das Werk zu einer Nummer, zu einer Marke.
Dagegen hilft A die Betrachtung im Original, und B der Besuch jener Kanäle die selbst als kreativ zu bezeichnen sind, und vor allem den Künstlern ausreichend Raum und Freiheit lassen. Häufig sind jene angeblich kritischen Fragen, die eine knallharte Unterstellung als Neugierde verkaufen um dann flugs den erwünschten Satz als Offenbarung darstellen, womit erwiesen scheint, was der Journalist sich als Output wünschte.
Die Stars müssen letztlich mit positiv oder negativ gestimmten Zusammenfassungen leben.
Zum Verständnis eines künstlerischen Universums und eigenwilliger Persönlichkeiten, komplizierter Zusammenhänge, tragen vor allem jene ausführlichen Gespräche bei, wie sie immer wieder bei Lex Friedman gepflegt werden, aber dafür braucht man Zeit.
Schon 10 Jahre vor dem Gespräch mit Lex Friedman gibt ein Interview von Claire Bucher ein weitreichendes Bild der Künstlerin.
Wobei man vielleicht sagen kann: Vor 10 Jahren war Journalismus noch nicht so heftig darauf erpicht selbst Politik zu machen.
Auf der Suche nach Kunst ….. noch zu sehen in der Heidi Horten Collection „Light Sound Senses“ und demnächst in der Kunsthalle Wien: Radical Software: Women, Art and Computing 1960-1991
Den Kopf frei machen….mit anspruchsvollen Ausstellungen….
Das Tagesgeschehen überstehen…..
Ein offenes Gespräch über Politik, das eine andere Art von Reflexion bringt, in dem immer wieder übergeordnete Zitate, besonders von Heinzlmeier, der meist ein Buch zückt, das ihn gerade so beschäftigt, wodurch der Politkrampf niveauvolle Entspannung erfährt.
Oder sich in ungewohnter Umgebung bei guter Akustik einen zwar kalten, aber schönen Abend gönnen?
Wenn Menschen beginnen logische Fragen zu stellen….
GEFÄHRDEN FREIE WAHLEN DIE DEMOKRATIE ? fragt Dieter Nuhr……sieht so aus glaubt man den aufgebrachten „Guten“ die wieder mal gegen „rechts“ demonstrieren, wobei das jetzt alles jenseits von sehr links und grün ist…..und wieder NAZI geschimpft wird ?!?
Gut, dass es noch Menschen gibt, die nicht vollkommen die Orientierung verloren haben. In einem neuen religiösen Eifer der jenseits von Realität und Gesetz in blindwütigem Glauben auf der richtigen Seite zu sein, und andere Parteien verbieten will, sind auch zahlreiche Kulturschaffende aktiv.
In Österreich gibt es neben den wiedererwachten Donnerstagsdemos, die genau auch diese einseitige Haltung als Demokratie verstehen wollen, den Nachtflug von Exxpress, auch donnerstags der wohltuend entspannt und rational die jeweils aktuelle Lage bespricht.
Ja, und dann gibt es noch etwas, das übergeordnet, nicht auf das Tagesgeschehen blickend, die Zeit sehr trefflich beschreibt……
Truth as Authority – DIE WAHRHEIT ALS AUTORITÄT –
Es kann nur so sein, wird so sein in Zukunft, nicht umgekehrt: Die Autorität als Wahrheit…..das wird in Zukunft nicht mehr funktionieren…..weil…..ja eben…..zu viele Selberdenker werden in Zukunft heranwachsen…..die lassen sich nicht bevormunden….
……alle Himmel werden einstürzen…..Götter, Propheten werden keine Bedeutung mehr haben…..Authority can not be the Truth anymore….
In dem Buch „Why Machines Will Never Rule the World“ fanden Jobst Landgrebe und Barry Smith gute Gründe AI ohne Angst zu benützen. Der Grund den sie anführen ist das komplexe, dynamische System des menschlichen Gehirns und des Nervensystems, das nicht mathematisch modelliert werden kann; der Punkt ist wohl unsere azyklische, intuitive Kreativität, die Unberechenbarkeit der Einfälle.
Werden wir AI als „Werkzeug“ verwenden?
Die neueste Entwicklung zeigt, dass die Angst sich verschoben hat, von einer Angst als Mensch ersetzt zu werden, zur Angst die Nase bei der Entwicklung der Tools nicht vorne zu haben, bei Nutzerfreundlichkeit und Preis.
Schon eine ausführliche Erklärung auf Deutsch!
Und eine plausible Einordnung bezüglich der gesellschaftspolitischen Bedenken, Ängsten auf dem relevanten indischen Portal Firstpost.
Eine der Ängste ist ja immer wieder der Datentransfer…..nur, der findet ohnehin überall statt, auch wenn immer nur über die bösen „Anderen“ gesprochen wird. Brutal ist, dass das gefürchtete China nun Open Source verwendet und zudem trotz Sanktionen mit weit weniger Mitteln eine „Demokratische Lösung“ fand.
Überraschung! Wieso konnte sowas nicht in Indien entwickelt werden? Wieso nicht in den USA?
DeepSeek tickt anders, es teilt in Bereiche auf, daher wird man auch nicht so leicht behaupten können, es wäre geklaut.
Schöne Grüße aus Wien, wo man gerade den öffentlich/rechtlichen ORF mit Zähnen und Klauen verteidigt – möglicherweise machen die „Alten Medien“ nur mehr Sinn als Speisekarte z.B. so wie man eben Fiaker fährt statt Auto, für die Romantik, den Genuss von Zeit haben.
AI basiert auf Mustererkennung und nutzt riesige Mengen an Daten. Das ist eine andere Art der Produktion von Content als es von Künstlern mehrheitlich angewandt wird. Auch wenn sie sehr an neuen Technologien interessiert sind, fällt ihnen meist was anderes ein…die Technik wird hinterfragt, atypisch eingesetzt. Die Wahl der Themen orientiert sich ebenfalls nicht an der Mehrheit der Veröffentlichungen.
Bei AI und Information, muss man feststellen: Bezüglich Bildproduktion liegt AI oft grausam daneben, was man bei der Suche im Internet sehr oft erfahren kann. Man sucht nach den Daten zu einer Person die man kennt, und siehe da, zum Namen, Beruf und aktuellen Anlass, erscheinen nur manchmal die passenden Porträts, weit öfter sind es ganz andere Personen, die keine Ähnlichkeit aufweisen, ja sogar dem anderen Geschlecht zuzurechnen sind. Ferner sind auch Artikel falsch bebildert, zumindest auf den ersten Blick, das heißt zu den Findungen die prominent zu Autor und Artikel beim Aufruf des Namens beigegeben werden. Das ist nicht hilfreich.
Ein Beispiel in eigener Sache: Zum Artikel über das Archiv des AZW in Wien habe ich mit selbst angefertigten Fotos bebildert. Zu meinem Ausweis im Netz, also das was man beim Aufruf des Namens zuerst angeboten bekommt, ist eine meiner Tätigkeiten wie unten bebildert. Es ist ein Bild aus einem Video das ich zu einer ganz andere Sache verlinkt habe, zu einer Ausstellung im MUMOK. Nicht witzig.
Wie kann man sich da ein Bild zur Lage machen, wenn man dauernd aufs Eis geführt wird. Zudem führt der Link der angeboten wird zwar zur Zeitschrift, nicht aber zu einem bestimmten Artikel. Damit ist dann sozusagen der Beweis eingebaut, dass die Botschaft schon stimmen wird, was aber nicht der Fall ist. Die Zeiten waren schon besser. Übrigens, machen das in aller Regel gerade die „alternativen“ Publikationen im Netz nicht, die verlinken konkret zur Sache.