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relational +real 23

Ein Blick zurück: Frauen in der Kunst der ersten Hälfte 20. Jhdt. Bekannte Künstlerinnen und Neu(Wieder)Entdeckungen.

Ein Überblick über die Auswahl an Künstlerinnen* ( mit Sternchen, weil einige ihr Geschlecht umbenannten) der Kuratorin Stephanie Auer, als Abschluss der Ausstellung im Unteren Belvedere.

Die Weltbekannten Künstlerinnen haben ja ihren Platz in der Kunstgeschichte, wir haben sie in vielen Ausstellungen gesehen, die ein Thema hatten vielleicht zu Krieg, oder zu zeitlichen oder lokalen Einhegungen. Spannend war die Frage, finde ich da eine Person die ich nicht kenne, die mich berührt und überzeugt ?

Lilly Steiner, 1884 Wien – 1961 Paris, ein Bild (Öl auf Leinwand, was als Königsdisziplin der Männer benannt wurde) hat vielleicht mit weiblicher Sicht die Männerdomäne geknackt. Drama und Trauer in temperamentvoller Pinselführung, spricht so viele Komponenten an aus denen Leben besteht. Das Bild wird als „Barocke Komposition“ ausgewiesen, ist 1938 entstanden, und hat zeitlose Gültigkeit.

In der Gegenwart spielen Frauen zentrale Rollen

Manchmal spielt ihnen auch der Mangel an Abgrenzung einen Streich, wenn Männer sich ihre Posten krallen, mit der Behauptung Frau zu sein, oder ihre Pokale gewinnen im Sport.

Der Schutz der von der HeteroNormalität abweichender Identitäten schlägt biologische Realität, und greift inzwischen umgekehrt in sich entwickelnde Personen mit Medikamenten und Operationen ein, voreilig, mit bleibenden Schäden. Der Diskurs darüber ist hitzig, und die überbordende Präsenz einer winzigen Minderheit ist unverhältnismäßig und laut, schlägt sich in Gesetzen nieder, welche der Mehrheit der (inzwischen multikulturellen) Bevölkerung nicht entspricht, und in manchen Berufen sehr kontraproduktiv ist.

Geschichte wird zunehmend vollkommen verdreht oder ignoriert, da ist man gut beraten einer Auflistung von Fakten folgen zu können.

Schon wieder eine Außenministerin die knallhart Parteipolitik macht! Der Interviewpartner läßt sie reden ohne eigene politische Meinung einzuwerfen, was nicht nur journalistisch o.k. ist, es beinhaltet auch die Chance der Betrachter selbst zu hören was da so nicht war.

Wie wäre es wenn man die Entwicklungen auf der Welt einfach beobachtet und vergleicht? Hier einer von vielen Kanälen die das schaffen, jetzt noch ein paar mehr sehen….das ist Information….

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relational + real 22

Wer hat nicht schon längst genug davon, dass Kunst als Bühne für Propaganda genützt wird, für Ausgrenzung aus politischen Gründen. Nichts erhebt uns über das zelebrieren von Opfermentalitäten, und verschont uns von öffentlichem Porno und emotionaler Endstation. Pompöse Ausstattungen im MegaStadion und teure Karten ersetzen was einmal Tanz war und Musik, Intuition und Meisterschaft. Und doch gibt es Künstler die brauchen nur ein Tuch oder eine Gitarre.

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relational + real 21

WAS STEHT UND GEHT IN KÖPFEN in der Kunst und real ?

jana.wisniewski@drei.at

Eine besonders schöne Ausstellung von Picasso in New York, zeigt so vielschichtige Porträts, wie sie von Genies gesehen werden können + eine selten gut gelungene Satire zeigt ein Genie das gerade wieder einmal einen Schwenk im Leben machte, witzig und intelligent.

INIGO NAVARRO macht sich nicht nur einen Kopf, sondern auch ein passendes Ambiente. Angenehm in Zeiten, in denen so oft so genau gewußt wird was Personen wirklich denken, oder ihnen was immer auch zugeschrieben wird. Freie Sicht auf Masken ?

Zwei kluge Köpfe diskutieren über Zeitgeist anhand jenes Kopfes, der seit Jahren die ganze Welt aufregt, erstaunlich gelassen, und mit Erkenntnissen die man sonst nicht hört, heben Aspekte die vielleicht wirklich zu einer Einschätzung beitragen können. Die beiden „Grenzgänger“ kreisen ein Phänomen ein.

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relational + real 20

jana.wisniewski@drei.at

Für mich ist das eine Erinnerung daran, wie die EU begann, mit großer Begeisterung für die Vielfalt der Kulturen und Sprachen, die durch die Förderung von Bibliotheken und Übersetzungen viel dazu beitrug, dass Verständigung auch klappt. Und als Friedensprojekt !!!

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relational + real 19

Sehr interessanter Beitrag zur Künstlichen Intelligenz

Es gibt nun Gelegenheit die Autorin in Wien am Montag, 05.05.2025 zu hören, im Zusammenhang mit der Ausstellung VIENNA DIGITAL CULTURES (Model Collapse) in der Kunsthalle Wien, als Beitrag der Kunsthochschule „die Angewandte“, in deren „Lab“.

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relational + real 18

jana.wisniewski@drei.at

De Sculptura ALBERTINA Klosterneuburg – Das Sommerprogramm

Der Direktor ist neu, die Kuratorin dieser Ausstellung nicht so, sie ist uns im Wiener Raum schon mehrfach durch interessante, strikte Ausstellungen aufgefallen. Der Ort ist nun umgewidmet. Essl sei Dank für das Museum. Albertina Klosterneuburg mit dem Konzept dieser Sommerausstellung ist erfreulich gut gelungen!

Der Mix ist gut: International: Roy Liechtenstein und Erwin Wurm

Beweglich: Markus Schinwald: Augen auf mit lautem Knacks…

Ein Musikzimmer: Nam June Paik + Verehrer mit Widmung aus Draht

Der Direktor in angeregtem Gespräch mit Kunstkritiker: Mitte

( mobile Skulpturen, die nicht besichtigt werden können )

Esel in Aktion: Immer auf der Suche nach spannenden Fotos….

Innenhof des nach wie vor überzeugenden Bauwerkes….

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relational + real 17

jana.wisniewski@drei.at

Josef Frank stand für flott möbliert statt vermöbelt.

Eine Ausstellung im Möbelmuseum in Wien zeigt wie modern manche Stücke noch sind, von Frank aber auch von Ernst A. Plieschke. Die Architekten Frank und Plieschke standen auch für elegantes Interieur.

Die Tapeten und Stoffmuster, die fragilen Hocker von Frank, oder das einfache, klare Design eines Tisches von Plieschke, machen Räume beweglich und bequem bewohnbar.

Die Ausstellung erinnert auch an das Einrichtungsunternehmen „Haus und Garten“ in Wien, wo man sich auch „selbst“ einrichten konnte.

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relational + real 16

jana.wisniewski@drei.at

FRANCESCA WOODMAN in der ALBERTINA

Es handelt sich ausschließlich um Werke der Sammlung Verbund.

Die Künstlerin, die nur 23 Jahre alt wurde begann mit 13 Jahren zu fotografieren, nachdem sie von ihrem Vater eine Kamera bekam. Die Eltern waren beide Künstler, der Vater Maler, die Mutter Keramikerin.

Sehr schnell zeigte sich eine hohe künstlerische Begabung, doch war sie zu Lebzeiten noch nicht berühmt, wurde aber im Laufe der Zeit immer berühmter. Ihre vorwiegend schwarz weißen Fotos haben einen Platz in der Kunstgeschichte errungen.

Die Kuratorin und Direktorin der Sammlung Verbund, Gabriele Schor, hat ein spezielles Thema: Die feministische Avantgarde. Francesca Woodman wird als Teil dieser feministischen Avantgarde gesehen. Die Künstlerin arbeitet vorwiegend mit ihrem eigenen Körper in Räumen, mit Requisiten, möchte dies aber nicht als Selbstporträt verstanden wissen, sondern als Werkzeug um Befindlichkeiten, Wahrnehmungen in Szene setzen zu können. Es geht um weit mehr als aktivistische politische Aussagen, eher um Lebenserfahrungen und Visionen poetisch und formal sehr geschickt präsentierte Ausschnitte. Ihr Werk ist erstaunlich groß für die wenigen Jahre und daher ist es interessant was zum Beispiel in anderen Kontexten ( 2021 in der Marian Goodman Gallery ) gezeigt werden konnte…..oder in einem Film…..

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relational+real 15

Ein wesentlicher Aspekt der Umwelt: Design

Im Museumsquartier in Wien wurde der Joseph Binder Award vergeben, und Henry Steiner war noch live dabei.

Es gibt dazu eine Ausstellung und einen wunderschönen Katalog.

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relational+real 14

NIE ENDGÜLTIG: DAS MUSEUM IM WANDEL

Das Museum Moderner Kunst in Wien stellt die Direktionszeit von Dieter Ronte 1979-1989 vor, und diese Zeit zur Diskussion.

Kuratiert von Marie-Therese Hochwarter + Dieter Ronte, kann man diesen im Gespräch mit Hildegard und Harald Joos „damals“ sehen,

und vor Ort gemeinsam mit der Kuratorin Marie-Therese Hochwarter bei der Presse Führung. Gezeigt werden Schätze der Sammlung, begleitet von Geschichten die kaum mehr jemand kennt.

Die Kuratorin hat viel vor bezüglich Vermittlungsprogramm, dafür wurde der Saal möbliert für alle Altersklassen, bis zu Kindern.

Auch Kataloge und Bücher liegen bereit. Sammlungsstücke die dem Museum durch die Sammlung Ludwig und die Sammlung Hahn zugewachsen sind und Ankäufe die Dieter Ronte getätigt hat können verglichen und besprochen werden, wobei Ronte vor allem wichtige österreichische Künstler eingebracht hat, die ja sonst gern mal fehlen in internationalen Museen. Internationale Highlights treffen auf die lokale Szene und die einst übermächtigen Künstler des Wiener Aktionismus treffen auf beeindruckende Künstlerinnen.