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relational + real 43

Eine kleine Reise durch Kunstwelten die nicht der Tagespolitik folgen.

Im Zusammenhang mit dem neuen Buch über Fritz Simak wurde eine kleine, überraschende, und sehr poetische Auswahl aus dem Werk des bekannten Fotografen und Sammlers im Schauraum gezeigt. Ein sehr frühes Werk zieht die Aufmerksamkeit an, die Praxis mit riesigem Fotopapier in freier Luft zu experimentieren. Auch andere Bilder spielen weit eher mit Realitäten, als sie abzubilden, es sei denn, man will hinter Zeit und Raum blicken, einen Zustand beschreiben oder gar kreieren. Vor allem macht es Sinn, der Entwicklung eines Künstlers zu folgen, von frühen Artikulationen bis zur Gegenwart, statt einzelne Phasen in gerade passenden Kontexten zu zeigen, wie meistens.

In der Landesgalerie Niederösterreich:

Einen fulminanten Abschluss mit vielen Gästen fand die Ausstellung von Heidi Harsieber, die an diesem Tag gerade Geburtstag feierte.

Hier hätte man sich mehr Serien in kleineren Formaten gewünscht, nicht nur das „Museumsformat“, auch die Praxis der Fotografin.

Was der Ausflug nach Krems noch bietet:

Im Erdgeschoß zwei Werkgruppen von Regula Dettwiler.

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relational + real 42

Die Empörungskultur ist in den Ländern die sich als westliche Demokratien verstehen unübersehbar. Nach wie vor wird alles an Standards gemessen, die westliche Werte heißen. Der missionarische Eifer erinnert an Religionskriege. Das echte, gute Leben findet dann sozusagen im nächsten Leben statt, nach Erfüllung von Ansprüchen welche die Gegenwart überfordern, die Wirtschaft ruinieren. Fakten checken, diese aber nicht zur Kenntnis nehmen wenn sie nicht ins Narrativ passen, andere ungeniert beleidigen, selbst immer beleidigt sein, ist ein Zeichen für Realitätsferne. Und wiewohl der Westen nur 15% der Weltbevölkerung stellt, will er alle Länder der Erde mit den eigenen Werturteilen glücklich machen. Zunehmend gehen sie aber eigene Wege. Innerhalb von Staaten driften die Lebenspraxen immer mehr auseinander, eine Leitkultur wird nicht mehr angestrebt.

Langsam beginnen die angestrebten Inhalte der als Inklusion vermittelten Unwägbarkeiten sich als wenig praktikabel und vor allen nicht so glücksbringend herauszukristallisieren.

Die Vorstellung, dass man alle Wahlen kippen oder unterlaufen kann, wenn sie der EU oder NATO nicht passen, geht an den Rändern Europas nicht, und Demokratie unter Ausgrenzung konservativer Werte wird zunehmend wieder nicht als Demokratie gesehen.

Die UN sieht sich zunehmend mit Widerstand konfrontiert, kann auch armen Ländern nicht mehr ihren Willen aufdrängen. Die Digitalisierung treibt Blüten die immer mehr Weltbürger als kontraproduktiv erachten; so manches funktioniert ja auch nicht.

In linken Hochburgen entstehen konservative Bewegungen, und das gerade von den Schwarzen und den legalen Einwanderern, in deren Namen, zu deren Schutz die Politik angeblich agiert. Sie halten nichts von weniger Polizei und mehr Drogenschmuggel.

Und wenn man die Statistiken sieht, versteht man warum.

In Deutschland engagiert sich ebenfalls die weisse Mittelklasse ach so sehr für Multikulti, auch wenn tatsächlich vor allem junge weisse Mädchen die Opfer dieser Strategie sind. Und, was auf dem Plakat ist

sieht jedenfalls nicht so aus wie dann bei den Demonstrationen.

Interessant: Illegale Migranten ja, rechte Wähler nein = Demokratie ?

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relational + real 41

In dieser Welt leben wir jetzt. Ratlos in der Zirkuskuppel.

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relational + real 40

Auf der Suche nach Orientierung im Dschungel elitärer Dogmen.

Schon 2016 war Yenomi Park auf der Columbia University mit all den woken Standpunkten konfrontiert, die man heute an vielen Universitäten für angemessen hält. In der Corona-Zeit machte sie erstaunliche Erfahrungen als junge Mutter mitten in Chicago.

Den Blick auf Europa kann uns ein von einem anderen Ende her ungewöhnlicher Standpunkt schärfen.

In einer Zeit, in der viele Begriffe umgedeutet werden, von Politikern, aber auch an Universitäten und in den Qualitätsmedien, steht die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung wie der Ochs vor dem neuen Tor. Kaum zu glauben wer warum Rassist sein kann, wieso priviligierte Menschen sich als Opfer fühlen, Schulden ein Sondervermögen sein können, und unklar ist was ein Mann und eine Frau ist und kann.

Als vor Jahren Susanne Wiesinger in einem Buch darstellte, was in Wiens Schulen zum Arbeitsalltag zählt, wollte man das nicht hören.

Ob weiss oder schwarz, offenbar besteht kein Interesse daran, Kindern noch gutes Benehmen und alltägliche brauchbare Fertigkeiten zu lernen, Schulwesen und Medienlandschaft sind von Ideologien getrieben und gleichzeitig von windelweicher Opfermentalität geprägt und gnadenloser Brutalität und Unverständnis für Angemessenheit.

Für an den Haaren herbeigezogene Probleme gehen Massen auf die Strasse, instrumentalisiert und zunehmend auch bezahlt. Beschützt soll Demokratie werden, indem man gerade das Resultat von Wahlen nicht akzeptiert, keine Ahnung hat was eigentlich Gesetz ist, aber lautstark Repräsentanten beschimpft, ohne klar zu sein darüber, wie das Zusammenleben denn aussehen soll, außer, alles gratis.

Am oberen Ende stimmt viel nicht, am unteren Ende erst recht nicht, Mensch erscheint erst garnicht zum Termin fürs Arbeitsgespräch.

Ja, und Kinder bekommen ist offenbar auch irgendwie nicht in.

Es ist nicht leicht, sich ein Bild zu machen, wenn medial zur gleichen Organisation vollkommen gegensätzliche Pressestatements stehen.

ANTIFA mag ja vielleicht eine sehr essentielle Veränderung durchgemacht haben, vom Handbuch des Professors zum Erlebnis des Beteiligten und Journalisten, der schwer mißhandelt worden ist.

Besonders angefeindet wird man wenn man beide Seiten der Medaille kennt, und versucht die komplexe Lage verständlich darzustellen.

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relational + real 39

Da ich schon seit geraumer Zeit Standpunkte auf vielen Plattformen, und mehreren Kontinenten verfolge, sehe ich viele Positionen. Vor allem aber, dass der Westen nicht mehr so in Führung ist wie er glaubt, und andere Kontinente zunehmend Alternativen aufbauen + die Mehrheit der Menschheit sich Leben anders vorstellt. Richard David Precht nennt den aktuellen (woken) Zustand ANGSTSTILLSTAND

Schaut man auf Zahlen und Daten, Bauten und den Technologischen Stand der Dinge, oder wie etwa nur ganz wenig Lehrstühle in Physik entstehen und unzählige zu GenderStudies, kommt der Verdacht auf: wir verplempern die Zeit mit links/grün/demokratischen Ideologien während andere technologisch/wirtschaftlich aufholen.

wir sind nur 15 %

Die Demokratie wird sicher nicht verteidigt, wenn gewählte Parteien und deren Repräsentanten als Diktatoren/Könige beschrieben, abgelehnt und bekämpft werden, von der jetzt Opposition. Das Problem war in USA und ist in Europa, dass die normale Bevölkerung immer mehr Belastungen ausgesetzt wurde und eine Subventionitis und Bürokratisierung überhand nahm.

Proteste und das Geld das dahinter steckt:

Das Gerede von rassistisch, transphob ecetera, das Grüngeschwafel, die exzessive Kriegstreiberei während eine rasante Islamisierung stattfindet, unglaublich viel Christen und andere Religionen getötet werden, unzählige Windparks die Landschaft beschädigen und sich nie und nimmer rechnen, die freie Rede von Demokraten die kaum anderen gestattet wird, ist kein Grund, jetzt so zu tun als ob die Welt zusammenbricht wenn mal die andern dran sind.

Die plakative Wortwahl, wer will sie noch hören?

Viele, viele, haben einfach genug, auch wenn sie sich derzeit nicht festlegen können oder wollen, sie sind im Aufbruch nach NORMAL

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relational + real 38

Lernfähigkeit und Interesse an Geschichte im Internet

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relational + real 37

Wer hätte das gedacht? Alle wundern sich was es so gibt.

Wie so manche Opfergeschichte wirklich aussieht, kann man anhand von derzeit publizierten Mitschnitten von police body cams, die in fast ausschließlich von „person of color“ produzierten Kanälen die es schon länger gibt gezeigt werden sehen. Weisse trauen sich das nicht.

O.K. wir haben bei den Black life matter Randalen gesehen, wie vor brennenden Stadtteilen und ausgeräumten Shops, Medien bereit waren das immer noch als vorwiegend friedliche Proteste zu framen, aber was da abseits von Protesten noch vorfällt ist erstaunlich.

Es sind aber jetzt die schwarzen Youtuber die sich entschieden gegen solche Praktiken stellen: Um die Hautfarbe geht es nicht.

Es gibt noch ein anders Problem, das kaum ein Thema ist: Die Christenverfolgung erreicht ganz andere Ausmaße als alles was sonst die Schlagzeilen füttert. Welche Gewichtung wird gepflegt? Warum?

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relational + real 36

Sie bezeichnet sich locker als Mischling (Deutschland/Jamaika) und hält das Gerede vom systemischen Rassismus für einen Safespace in dem sich Menschen radikalisieren und spalten. Die Opfermentalität hat in ihrem Leben keinen Platz. Als Mutter von 5 noch kleinen Kindern, fehlt es ihr nicht an Arbeitsvorrat und Abwechslung, daher fragt sie sich warum sie immer wieder nach ihrem Eintritt ins öffentliche Arbeitsleben gefragt wird. Und, ein Buch schreiben, ist das keine Arbeit?
Ihre frische, offene Ausdrucksweise ist charmant, ihre Körpersprache feminin, dem „Gendertrouble“ kann sie nichts abgewinnen, und Attacken wegen ihrer klaren Statements werfen sie nicht aus der Bahn: Positiv denken macht Spass.

Kindererziehung in China sieht z.B. ganz anders aus als in den westlichen Demokratien, die auf Frühsexualisierung und Unterhaltung setzten, die sich später im Leben kaum bezahlt machen werden. Der neueste Trend ist, schon im Kindergarten viele manuelle Fertigkeiten zu erlernen, sodaß man schon nach der Grundschule fit für einen Beruf sein kann und ein Studium nicht unbedingt nötig hat.

Das ist zwar KI, aber die Söhne von Elon Musk und Donald Trump können bei der TalenteSchau ein großes Publikum begeistern.

Ein schwarzer Besucher aus USA in China begeistert sich für das perfekte Service und zeigt sich lernfähig und auch dankbar. Er geht nach seinem ersten Test nochmal in den 24H-Store und kauft für den Nachtwächter der ihm den Eintritt erklärte ein Getränk.

Diese Frau weis was sie will und macht kein Hehl daraus. Es gibt viele Lebensmodelle, manche entsprechen so garnicht dem Mainstream. Auch diese bekannte Abenteurerin mit sehr angemessenem Auftreten hat ein Buch geschrieben in dem eine charmante Frau hinter der zweckmäßigen MotorradBekleidung und einem unbeugsamen Willen immer wieder durchscheint, auch bei extremsten Bedingungen findet keine Vermännlichung statt.

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relational + real 35

Eine herausfordernde Ausstellung/Festival: CIVA im Belvedere 21

Diesmal geht es um Quanten, und was Kunst dazu sagen kann.

Vorweg fragen wir KI was kurz einordnend dazu zu sagen ist.

Eva Fischer, die Initiatorin von CIVA ist schon länger an der Schnittstelle von Kunst und Technologien tätig. Das Festival wird weiterhin gern gesehener Gast in Belvedere 21 sein.

Mit SOUND:FRAME wurde sie bekannt, und ja, letztlich sind in Wien alle irgendwie bei NetzNetz dabei gewesen. Auch Julia Starsky, die sich schon länger auf (politische) Lichtinstallationen konzentriert, hat zuerst einmal ihre schrägen Anmerkungen auf der NetzNetz Liste gepostet. Ihre neueste Ausgabe findet im FotoFluss statt.

Weiter geht es Mit Licht+Medienkunst im Leopold Museum, Thema ist die Installation auf dem Dach dieser Institution.

Die Fotozeitschrift Eikon zeigt eine immer wieder im Medienkontext interessante Künstlerin in ihrem Schauraum im MQ.

Im Weltmuseum erwartet uns Mixed Media weit in den Kosmos zielend, eine Brücke zu dem was neben den Technologien existiert.

Kunst und Technologien auch in berühmten Bildungseinrichtungen:

Margot Pilz, die als Fotografin begann, hat sich weit in die Medienkunst hinein bewegt, und zeigt in Bregenz nun wieder Fotografie. Damit schließt sich der Kreis, denn mit Fotografie in der Kunst hat der Ausbruch aus den klassischen Bereichen begonnen.

Was es in der Bildenden Kunst eigentlich nicht gibt, sind Fan Clubs, aber auch das kann Margot Pilz bieten.

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relational + real 34

Immer mehr Reisende aus dem Westen entdecken, dass Propaganda als Information getarnt ihnen ein falsches Weltbild vermittelt hat.

Ob das dieses Paar aus England ist, abenteuerlich Reisende auf dem Fahrrad oder Motorrad, selbst gesehen sieht Welt einfach anders aus.

Überrascht wird man auch sein, wie begeistert die jungen Lehrerinnen sind vom Bildungssystem in China, und ihrer Wohnsituation dort.

Und, wie sieht es in unserem wunderbaren Land aus, das viele Jahre als Musterbeispiel für Lebensqualität galt? Rasanter Zusammenbruch?

Während „Qualitätsmedien“ und Politik uns erzählen Österreich wäre ein reiches Land, bröckeln alle „Westlichen Werte“ von der Gleichberechtigung der Frau bis zum Sozialsystem, und Unternehmen verschwinden von der Bildfläche in schwindelerregender Anzahl.