Auf der Suche nach Orientierung im Dschungel elitärer Dogmen.
Schon 2016 war Yenomi Park auf der Columbia University mit all den woken Standpunkten konfrontiert, die man heute an vielen Universitäten für angemessen hält. In der Corona-Zeit machte sie erstaunliche Erfahrungen als junge Mutter mitten in Chicago.

Den Blick auf Europa kann uns ein von einem anderen Ende her ungewöhnlicher Standpunkt schärfen.
In einer Zeit, in der viele Begriffe umgedeutet werden, von Politikern, aber auch an Universitäten und in den Qualitätsmedien, steht die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung wie der Ochs vor dem neuen Tor. Kaum zu glauben wer warum Rassist sein kann, wieso priviligierte Menschen sich als Opfer fühlen, Schulden ein Sondervermögen sein können, und unklar ist was ein Mann und eine Frau ist und kann.

Als vor Jahren Susanne Wiesinger in einem Buch darstellte, was in Wiens Schulen zum Arbeitsalltag zählt, wollte man das nicht hören.
Ob weiss oder schwarz, offenbar besteht kein Interesse daran, Kindern noch gutes Benehmen und alltägliche brauchbare Fertigkeiten zu lernen, Schulwesen und Medienlandschaft sind von Ideologien getrieben und gleichzeitig von windelweicher Opfermentalität geprägt und gnadenloser Brutalität und Unverständnis für Angemessenheit.

Für an den Haaren herbeigezogene Probleme gehen Massen auf die Strasse, instrumentalisiert und zunehmend auch bezahlt. Beschützt soll Demokratie werden, indem man gerade das Resultat von Wahlen nicht akzeptiert, keine Ahnung hat was eigentlich Gesetz ist, aber lautstark Repräsentanten beschimpft, ohne klar zu sein darüber, wie das Zusammenleben denn aussehen soll, außer, alles gratis.
Am oberen Ende stimmt viel nicht, am unteren Ende erst recht nicht, Mensch erscheint erst garnicht zum Termin fürs Arbeitsgespräch.
Ja, und Kinder bekommen ist offenbar auch irgendwie nicht in.
Es ist nicht leicht, sich ein Bild zu machen, wenn medial zur gleichen Organisation vollkommen gegensätzliche Pressestatements stehen.

ANTIFA mag ja vielleicht eine sehr essentielle Veränderung durchgemacht haben, vom Handbuch des Professors zum Erlebnis des Beteiligten und Journalisten, der schwer mißhandelt worden ist.

Besonders angefeindet wird man wenn man beide Seiten der Medaille kennt, und versucht die komplexe Lage verständlich darzustellen.
